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01/24/2021

Eskapaden am Filmset: So sehr litt Michelle Pfeiffer unter George Clooney

Michelle Pfeiffer und George Clooney sprachen über ihre gemeinsamen Dreharbeiten für die romantische Komödie "Tage wie dieser" aus dem Jahr 1996.

1996 standen Hollywoodstar George Clooney und Michelle Pfeiffer für die Liebeskomödie "Tage wie dieser" zusammen vor der Kamera. Über die gemeinsamen Dreharbeiten plauderten die beiden jetzt im Doppel-Interview mit dem Variety-Magazin und brachten dabei so manch Detail über George Clooney zu tage, auf das der zweifache Vater heute wohl weniger stolz sein dürfte.

Michelle Pfeiffer über Clooney: "Er stank wie eine Brauerei"

Clooney verriet, dass er sich an einem Abend vor den Dreharbeiten mit einem Kumpel betrunken habe.  

"Wir blieben auf und tranken ein paar Wodkas oder so. Dann kam ich um 1 Uhr nachts nach Hause und dachte: 'Oh Kacke.' Ich war ziemlich besoffen'", gestand der Schauspieler.

Um 5 Uhr morgens sei er aufgewacht. "Dann schaute ich in den Spiegel und sagte: 'Oh, ich bin immer noch betrunken.'"

Die Nachwirkungen bekam Pfeiffer am nächsten Morgen am eigenen Leib zu spüren, als sie zusammen mit Clooney drehen musste.

"Ich kam zum Set und wir gingen zum Wohnwagen und ich setzte mich und du sahst mich an", so Clooney zu seiner ehemaligen Kollegin. "Er stank wie eine Brauerei", erinnerte sich daraufhin die 62-Jährige. "Wie eine Destille", fügte Clooney scherzend hinzu. 

Am Plan sei damals eine Szene gestanden, in der Clooney und Pfeiffer sich unterhalten sollten. Um seine Kollegin mit seinem Geruch nicht zu belästigen, habe Clooney Mundspray benutzt. "Ich versuchte immer wieder zu sprühen, was immer ich konnte", so der Hollywoodstar.

Verletzung erschwerte Dreharbeiten

Ein anderes Mal sei Clooney mit einem verletzten Gesicht am Set aufgekreuzt, erinnerte sich Pfeiffer - was die Dreharbeiten ebenfalls erschwerte.

"Ja, ich habe zur Mittagszeit mit der Crew Basketball gespielt und eines der Crewmitglieder hat mir seinen Ellbogen ins Gesicht gerammt, was mir die Augenhöhle gebrochen hat. Und ich sagte: 'Ich kann immer noch drehen.' Ich erinnere mich, dass wir tatsächlich Szenen gedreht haben, in denen wir mit einem Kind die Hälfte meines Gesichts verdeckt haben", so der 59-Jährige über seine Verletzung.

Clooney datete einst Pfeiffers Schwester

"Das ist so lange her. Ich glaube nicht, dass ich dich seit der Premiere von 'Tage wie dieser' gesehen habe", gab sich Pfeiffer nostalgisch, woraufhin Clooney witzelte: "Ich denke, das war eigentlich dein Plan. Das nennt man die einstweilige Verfügung."

Wie sich die beiden eigentlich kennengelernt haben, plauderte der Schauspieler bei der Gelegenheit ebenfalls aus - und verriet, dass er zum damaligen Zeitpunkt Pfeiffers Schwester datete.

"Ich habe dich 1982 getroffen, als ich mit deiner Schwester Dedee zusammen war. Du hast in Santa Monica gelebt und sie lebte über der Garage. Ich erinnere mich, weil es so aufregend war, dabei zuzusehen, wie deine Karriere startete. Plötzlich waren es "Scarface" und "Ladyhawke". Ich erinnere mich nur daran, dass ich jemanden getroffen habe, dessen Karriere gerade explodiert war", so Clooney.

"Tage wie dieser" (Originaltitel: "One Fine Day") ist eine romantische Komödie von Michael Hoffman. Melanie Parker (Michelle Pfeiffer), ist eine geschiedene Architektin und Mutter eines Sohnes. Jack Taylor (George Clooney) spielt einen Kolumnisten und Vater einer Tochter, der ebenfalls in Scheidung lebt. Beide treffen sich eines Morgens, als Jack überraschend mit seiner Tochter alleine gelassen wird und Melanie vergisst, ihren Sohn zur Schule zu bringen. Infolgedessen verpassen beide Kinder ihren Schulausflug und sitzen mit ihrem Elternteil fest. Melanie und Jack lernen sich kennen, beginnen aber schon bald, die Stereotype ihrer Ex-Ehepartner aufeinander zu projizieren. Der Film erwies sich als Flop an den Kinokassen, gilt seitdem aber als beliebte Romcom, die regelmäßig im Fernsehen ausgestrahlt wird.

 

 

 

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