© REUTERS/YEN DUONG

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03/12/2021

Michelle Obama: "Bereite mich schon auf die Pension vor"

Die frühere First Lady der USA kann sich vorstellen, es langsam ruhiger angehen zu lassen.

Michelle Obama kann sich eigenen Angaben zufolge vorstellen, in naher Zukunft etwas kürzer zu treten. In einem aktuellen Interview mit dem People-Magazin gibt die frühere First Lady der USA an, dass sie und ihr Mann Barack derzeit viel Arbeit in ihre Wohltätigkeits-Stiftung stecken, "damit wir uns langsam zurückziehen können".

Nach ihrem Auszug aus dem Weißen Haus im Jahr 2017 sind beide politisch engagiert geblieben. Vor der vergangenen Präsidentschaftswahl kamen auch Spekulationen auf, dass Michelle Obama selbst für das Amt kandidieren könnte. Die Wahlniederlage des ehemaligen Präsidenten Donald Trump sieht Obama jedenfalls als ersten wichtigen Schritt auf einem langen Weg, den es noch zu beschreiten gilt: "Wir können einen Moment aufatmen, aber es gibt noch viel zu tun."

Traum vom gemeinsamen Ruhestand

Sie selbst bereite mit ihrem Mann langsam ihren Rückzug vor: "Deshalb konzentrieren sich Barack und ich darauf, die nächste Generation von Führungskräften durch die Obama-Stiftung hervorzubringen. Damit wir jedes Jahr weiter aus dem Rampenlicht treten und Platz für sie schaffen." Ihren Töchtern Malia und Sasha habe sie gesagt, dass sie "in Pension gehe" und "dem Sommer nachjage", so Obama gegenüber People.

Demnach planen sie und Barack, ihre Stiftung eines Tages abzugeben, um gemeinsam den Ruhestand genießen zu können. Er könne dann viel Golf spielen und sie werde ihn aufziehen, dass er zu viel Golf spielt, weil er sonst nichts zu tun habe, so Obama.

Dass die Familie für sie oberste Priorität hat, betonen die Obamas regelmäßig. Im November gab Barack Obama auf Instagram bekannt, seine Biografie "A Promised Land" seiner Frau und den gemeinsamen Kindern zu widmen.

Die Erlebnisse seiner eigenen Kindheit hätten die Erziehung der beiden beeinflusst, schreibt er und betont damit den hohen Stellenwert, den seine Familie für ihn immer hatte. "Die Tatsache, dass mein eigener Vater in meiner Kindheit weitgehend abwesend war, hat meine Vorstellungen über die Art von Vater, die ich sein wollte, geprägt", so Obama zu einem gemeinsam Foto. "Als Malia geboren wurde, habe ich mir selbst versprochen, dass meine Kinder mich kennen werden, dass sie aufwachsen und konsequent meine Liebe spüren; wissend, dass sie immer an erster Stelle für mich stehen werden."

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