Sorge um Mette-Marit: Gesundheitlicher Zustand deutlich verschlechtert
Das norwegische Königshaus durchlebt eine seiner schwierigsten Phasen. Die Kritik an Kronprinzessin Mette-Marits Kontakt zum verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hat sowohl in Norwegen als auch international heftige Reaktionen hervorgerufen. Zudem ist Marius Borg Høiby, der älteste Sohn Mette-Marits in 38 Punkten angeklagt, darunter vier Vergewaltigungen. Er muss sich derzeit vor Gericht verantworten.
Wie steht es um Mette-Marits Gesundheit?
Angesichts der angespannten Lage, fragt man sich, wie es Mette-Marit geht. 2018 wurde bei der norwegischen Kronprinzessin eine seltene Form der Lungenfibrose diagnostiziert. Bisher konnte die 52-Jährige gut mit der Erkrankung leben. Im Dezember gab der Königspalast bekannt, dass die Ehefrau von Kronprinz Haakon eine Lungentransplantation benötigt.
Doch nun erklärte der Palast, dass es um die Gesundheit der Prinzessin schlechter denn je bestellt sei. Palastsprecherin Sara Svanemyr teilte dem Magazin Se og Hør mit: "Wie bekannt, leidet die Kronprinzessin an der chronischen Lungenkrankheit Lungenfibrose. Wie wir bereits im Dezember mitteilten, hat sich ihr Gesundheitszustand in letzter Zeit deutlich verschlechtert, und es wurden Vorbereitungen für eine mögliche Lungentransplantation eingeleitet."
Der Hof erklärte weiter: "Die Kronprinzessin benötigt zunehmend angepasstes Training, Ruhe und Erholung, und ihr offizielles Programm wurde entsprechend ihrem Gesundheitszustand angepasst."
Ende Jänner nahm Mette-Marit ihren letzten offiziellen Termin wahr. Sie und ihr Ehemann besuchten Marius Borg Høiby, der in U-Haft sitzt. Das norwegische Nachrichtenportal Se og Hør fotografierte das Kronprinzenpaar, als es nachmittags das Gefängnis verließ.
Auf den Fotos fällt das Erscheinungsbild der Kronprinzessin auf. Ihr Gesicht wirkt runder als noch vor wenigen Wochen. In norwegischen Medien wurde über mögliche gesundheitliche Gründe spekuliert. Auswirkungen einer medikamentösen Behandlung wurden angenommen. "Ein wichtiges Mittel ist Kortison, das zur Behandlung der chronischen Entzündung in der Lunge eingesetzt wird", erklärte der Pneumologe Torsten Bauer gegenüber Bild.
Der Prozess gegen Marius Borg Høiby nimmt indes eine unerwartete Wendung: Wegen einer Erkrankung des Richters fällt der Verhandlungstag am Dienstag aus. Dabei war dieser mit Spannung erwartet worden. Denn eigentlich wollte Staatsanwalt Sturla Henriksbø sein Plädoyer fortsetzen und bekanntgeben, welches Strafmaß er fordert. Das muss nun warten (dazu mehr).
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