Melanie Griffith mit Lugner

© KURIER/Rainer Eckharter

Griffith gibt sich trotz Negativ-Kommentaren charmant
02/08/2018

Griffith gibt sich trotz Negativ-Kommentaren charmant

Richard Lugner gab am Mittwoch mit seinem Opernball-Stargast Melanie Griffith eine Pressekonferenz.

Gesprächig und gar nicht kapriziös, wie im Vorfeld vermutet, zeigte sich Melanie Griffith bei der Pressekonferenz mit Richard Lugner in der Lugner City am Mittwoch. Der Hollywoodstar ist Mörtels gut bezahlter Gast am diesjährigen Opernball.

Schwarzes Vintage-Kleid

Bei der Fragerunde verriet sie, dass sie auf dem Ball ein schwarzes Kleid von Designer Azzedine Alaia tragen werde, der erst vor einigen Wochen verstorben ist. Es sei ein Vintage-Kleid, das sie schon seit 20 Jahren besitzt und das maßangefertigt wurde.

Lugner ist sexy und liebenswürdig

Lugners Vorjahresgast Goldie Hawn ist eine der besten Freundinnen von Griffith. Sie habe über Lugner gesagt, dass er "sexy und liebenswürdig" sei, lachte die 60-jährige Schauspielerin. "Sie sehen auch sehr toll aus", bedankte sich der stolze Baumeister.

Auch über die aufwendige Suche nach einem guten Stylisten gab sie Auskunft: "Ich hatte jetzt Hautkrebs auf meiner Nase, der operiert werden musste. Es sieht schrecklich aus, aber mein Make-up Artist macht einen tollen Job."

Sogar auf ihre Ex-Männer angesprochen erklärte sie offen: "Ich werde nie wieder heiraten!" Sie wünsche sich zwar eine neue Liebe, aber der nächste Freund solle sein eigenes Haus haben.

Gemeine Kommentare im Netz

So charmant wie sie sich bei der Konferenz zeigte, so gemein sind die Kommentare im Netz über Griffiths erste Bilder in Wien gewesen. Viele Beobachter echauffierten sich über das Aussehen der 60-Jährigen. Alt und schrecklich sehe der operierte Hollywoodstar aus, so die wenig netten Meldungen in den sozialen Medien, die Griffith wohl lieber nicht zu Gesicht bekommen sollte - aber Deutsch spricht sie eh nicht.

Busenblitzer & Diebstahl auf dem Opernball

Skurrile Fakten und kleine Skandale auf dem Ball der Bälle.

Auch am Ball der Bälle läuft nicht alles glatt: Der Aufschrei war groß, als eine Femen-Aktivistin beim Opernball 2018 plötzlich ihren Mantel fallen ließ und ihre nackten Brüste präsentierte. Der Nackt-Auftritt war als Protest gegen Petro Poroschenko, dem Präsidenten der Urkaine, gedacht.

2015 zeigte Richard Lugners Stargast Elisabetta Canalis auf der Tanzfläche mehr als ihr lieb war.

2013 bleibt wohl vor allem der damaligen Opernball-Lady Desirée Treichl-Stürgkh in Erinnerung -  ihr wurde das Abendtäschchen aus ihrer Loge gestohlen.

2009 wurde Opernsoubrette Birgit Sarata von einem Fremden betatscht: Der Herr hatte sich in ihr Dekolleté verliebt. Sarata nahm die Aktion äußerst gelassen.

2005 flüchtete Spice-Girl Geri Halliwell vor ihrem Gastgeber Richard Lugner auf die Toilette, 2008 machte es ihr Burlesque-Queen Dita Von Teese nach. Die Damentoilette wollte sie wegen dem Gedränge nur unter Polizeischutz wieder verlassen.

2000 sorgte Schauspieler Hubsi Kramar für einen Nazi-Eklat – er versuchte mit Hitler-Verkleidung in die Oper zu gelangen.

1996 sorgte die schrill-schräge Grace Jones für "zärtliche Momente" in ihrer Loge – angeblich hatte sie es mit ihrem männlichen Begleiter sehr lustig.

Legendär auch das Interview von Claudia Stöckl mit Mime Tobias Moretti, der angesprochen auf Dita von Teese, sich etwas illuminiert zeigte: "Dieter, wer?"

Der Vorschlag, einen Alkotest für Debütanten einzuführen, wurde 2005 ohne Angabe von Gründen von allen Opernball-Gremien einstimmig abgelehnt.

Ein Versuch, dem Ordnungsdienst aufgrund des hohen Ausländeranteils der Ballgäste Japanisch beizubringen, scheiterte 1999 kläglich nach dem ersten Unterrichtstag.

2014 sorgte das "blackfacing" von Puls4-Moderator Chris Stephan neben Kim Kardashian für einen Skandal. Die derbe Aktion war sogar Thema in ihrer Reality-Show.

Gery Keszler verwechselte 2005 den Wiener Opernball mit dem Life Ball: Er kam im feurigen Irokesen-Look.

Verhaltensforscher Antal Festetics taucht jedes Jahr nicht nur mit einem Fernglas auf, sondern auch mit Orden, die er fürs Beschimpfen von Politikern erhielt.