Harry und Meghan bei ihrer Hochzeit im Mai 2018

© APA - Austria Presse Agentur

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01/26/2020

Meghan und Harry: Queen soll Verzicht auf Titel angeboten haben

Bereits vor der Hochzeit im Mai 2018 soll Queen Elizabeth vorgeschlagen haben, dass die Sussexes keine Titel annehmen. Doch das habe Meghan nicht gewollt.

Bereits bevor der Prinz Harry und Herzogin Meghan Mitte Jänner ihre Titel als "Königliche Hoheiten" aufgaben, soll das Paar von Königin Elizabeth II die Chance dazu bekommen haben. Dieses Angebot hätte Möglichkeit zu dem unabhängigen Leben geben können, dass sich die Sussexes in den vergangenen zwei Jahren so verzweifelt wünschten.

Queen machte Angebot

"Die Queen wollte von Anfang an einen reibungslosen Übergang für Meghan schaffen", sagte ein royaler Insider gegenüber der britischen Boulevardzeitung The Sun. "Das Angebot hätte es ihr ermöglicht, ihre Karriere fortzusetzen", so der Insider weiter.

Meghan wollte Royal sein

Meghan hätte damals jedoch "gerne" die Schauspielerei an den Nagel gehängt, um ein "arbeitendes Mitglied der königlichen Familie" zu werden. Bis zu ihrer Verlobung mit Prinz Harry im November 2017 hatte die 38-Jährige in der amerikanischen Serie "Suits" gespielt.

Einige royale Vertreter seien nun "frustriert, dass sie und Harry jetzt sagen, sie seien unter Druck gesetzt worden, ihr Leben als Royals aufzugeben", so der Insider weiter. Auf die mediale Komponente nahm er allerdings keinen Bezug. Insbesondere Meghan war durch die britische Boulevardpresse immer wieder beleidigt worden.

Vorige Woche gab der Buckingham Palast in einer offiziellen Mitteilung bekannt, dass Harry und Meghan ab Frühling 2020 auf ihre royalen Titel verzichten und keine offiziellen Termine für die königliche Familie mehr wahrnehmen würden. 

Die Sussexes wollen finanziell unabhängig vom britischen Königshaus sein. Seit ihrem Rückzug wohnen sie zurzeit noch auf einem Anwesen auf der kanadischen Insel Vancouver Island.

Meghan Markle und Prinz Harry zeigten sich erstmals im September 2017 als Paar.

Damals besuchten sie gemeinsam die "Invictus Games", eine paralympische Sportveranstaltung. 

Bald darauf bestätigte der Palast die Verlobung der beiden, über die in internationalen Medien längst spekuliert wurde.

Ende November 2017 gab das Paar bekannt, ihre Hochzeit werde im Frühjahr 2018 stattfinden.

Im Dezember teilte der Palast auch drei offizielle Verlobungsfotos des Paares, die auch zum Motiv für Briefmarken wurden.

Meghan und Harry drückten dabei ihren eigenen Stil aus.

Am 19. Mai 2018 trauten sich Meghan und Harry.

Das Jawort besiegelten sie mit einem Kuss.

Die Traaungszeremonie fand in Windsor statt.

Am 15. Oktober verkündete der Palast dann: Herzogin Meghan ist schwanger und erwartet im Frühling 2019 ihr Kind.

Noch am selben Tag brachen Meghan und Harry zur Australien-Reise auf.

Als nächstes ging es im Oktober 2018 nach Neuseeland.

Als nächstes ging es im Oktober 2018 nach Neuseeland.

Trotz Schwangerschaft keine Atempause: Im Februar 2019 reisten die beiden dann nach Marokko.

Im Frühjahr 2019 war die Herzogin bereits hochschwanger und verabschiedetet sich in die Babypause.

Die Herzogin unterbrach ihre Pause allerdings, um gemeinsam mit ihrem Mann den Opfern des Neuseeland-Attentats Tribut zu zollen.

Am 6. Mai 2019 gab Prinz Harry freudestrahlend bekannt, seine Frau Meghan habe "etwas verspätet" einen gesunden Buben zur Welt gebracht.

Ein knappes Jahr vor dem ersten Hochzeitsjubiläum durften sich Meghan und Harry über ihren ersten Nachwuchs namens Archie Harrison freuen.

Bereits einen Monat nach der Entbindung wagte sich Meghan wieder aufs royale Parkett: Mit Prinz Harry nahm sie am 8. Juni an der Geburtstagsparade der Queen teil.

Im Juli zeigte sich die Herzogin samt Neugeborenem bei einem Polo-Spiel. Auch Herzogin Kate kam mit George, Charlotte und Louis um die Prinzen William und Harry anzufeuern. Es war bis dato das letzte Mal, das die Cambridges und die Sussexes etwas gemeinsam unternahmen.

Im Herbst 2019 unternahmen die Sussexes eine offizielle Reise nach Südafrika.

Mit von der Partie war natürlich auch Archie, mit dem das Paar Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu einen Besuch abstattete.

Dort gaben sie auch das berühmte Interview, in dem einerseits Meghan zugab, unter ihrem neuen Leben sehr zu leiden und andererseits Harry offenbarte, mit seinem Bruder Prinz William Probleme zu haben. Ein Schachzug, der in der Öffentlichkeit nicht gut aufgefasst wurde. Vor allem, weil im Palast ansonsten gilt: "Nie beschweren, nie erklären". Der emotionale Ausbruch sollte der Anfang vom Ende sein.

Im November absolvierten Meghan und Harry dann noch ein paar letzte Termine, bevor sie sich eine sechswöchige Auszeit von ihren royalen Plfichten verabschiedeten. Auch das Weihnachtsfest verbrachten sie nicht mit der Königsfamilie, sondern blieben in dieser Zeit in Kanada, auf Vancouver Island.

Von dort kehrten sie strahlend zurück, nur um wenige Stunden später die Bombe platzen zu lassen: Ohne sich erneut mit der Queen abzusprechen, kehrten die Sussexes dem Palast den Rücken um "Teilzeit-Royals" ohne finanzielle Unterstützung zu werden.

Diese Rechnung haben sie Sussexes allerdings ohne die Queen gemacht. Diese gab wenige Tage später bekannt, dass das Paar die Titel der "Königlichen Hoheit" abgeben und die Renovierungskosten für ihr Haus zurückzahlen müsse. Sie werden jedweder royaler Aufgaben enthoben und erhalten - wie gewünscht - keine öffentlichen Gelder mehr.

Meghan befindet sich mit Archie mittlerweile wieder in Kanada, während Harry sich noch in London aufhält. Allerdings sollte er bald zu ihr zurückkehren, um ein neues, ruhigeres Leben abseits der blutdurstigen britischen Boulevardpresse anzufangen. Palast adé.

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