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09.08.2018

Madeleine: Anfeindungen nach Umzugsplänen in die USA

Prinzessin Madeleines Umzug nach Florida ruft in Schweden Kritiker auf den Plan.

Als hätte Prinzessin Madeleine bei den Schweden nicht ohnehin schon einen schweren Stand, ist die dreifache Mutter wegen ihrer Umzugspläne in die USA nun erneut mit heftigen Anfeindungen konfrontiert.

"Sie ist nur daran interessiert, Geld aus Schweden zu bekommen"

Vergangene Woche wurde bekannt, dass Madeleine mit ihrem Ehemann Chris O’Neill und den drei gemeinsamen Kindern nach Florida übersiedeln will, wo sie für die von ihrer Mutter gegründete Stiftung World Childhood Foundation arbeiten will, während O'Neil seinen Geschäften in Europa und den USA nachgehen werde (kurier.at berichtete).

Nach den Umzugsmeldungen hagelt es im Netz Kritik. Auf der Facebook-Seite der schwedischen Zeitschrift Expressen lassen User ihrem Grant auf die Königstochter freien Lauf.

So heißt es unter anderem etwa: "Wenn Madeleine kein Interesse daran hat, innerhalb der Grenzen des Königreichs zu leben und zu arbeiten, sehe ich keinen Sinn darin, dass sie den Titel der Prinzessin behält."

"Sie ist eine Diva", lästert zudem ein Facebook-Mitglied, während ein Nutzer der 36–Jährigen vorwirft: "Madeleine ist nur daran interessiert, Geld aus Schweden zu bekommen, obwohl sie mit einem Multimillionär verheiratet ist, aber sie interessiert sich gar nicht für Schweden."

Viele fragen sich: "Warum soll ich für die Prinzessin Steuern zahlen?". Sie tue "ja eh nichts für Schweden."

Es ist nicht das erste Mal, dass der Prinzessin vorgeworfen wird, ein Leben in Luxus zu führen und die Apanage zu verschwenden.

Im Herbst werde nun laut Expressen ein Ausschluss prüfen, welche Mitglieder des schwedischen Königshauses öffentliche Gelder erhalten dürfen.

Die Palastsprecherin Margareta Thorgren erklärt gegenüber dem schwedischen Blatt jedoch, dass Madeleine zwar für ihre Wohnung im Hofstall keine Miete zahle, aber keine Apanage im Sinne einer monatlichen Zahlung erhalte: "Prinzessin Madeleine erhält vom König eine Entschädigung, wenn sie ihn vertritt, das ist alles. Ich würde mir wirklich wünschen, dass alle das verstehen."

Madeleine selbst versuchte in der Vergangenheit schon oft, ihren Ruf als Apanage-Verschwenderin abzuschütteln. Bereits 2012 hatte sie sich in einem Interview, das auf der Palastwebseite veröffentlicht wurde, persönlich zu den Vorwürfen geäußert: "Ich bin traurig, wenn so getan wird, als ob ich Luxus lebe und nichts mache als Einkaufen und Essen in Restaurants."

Die Prinzessin hat 2010 bereits einige Zeit in New York gelebt, wo sie auch ihren Ehemann kennenlernte. 2015 war sie mit ihrer Familie nach London gezogen. Doch auch in ihrer britischen Wahlheimat soll Madeleine mit Problemen konfrontiert gewesen sein. Immer wieder hieß es, ihr würden in London die sozialen Kontakte fehlen (dazu mehr).