© APA/AFP/POOL/CHRISTOPHER FURLONG

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07/17/2021

Lieblingskind der Queen enthüllt: Und es ist nicht Prinz Andrew

Der britische Prinz Andrew geriet im Missbrauchsskandal um den Multimillionär Jeffrey Epstein immer stärker unter Druck und legte seine offiziellen Ämter schließlich nieder.

Lange war es Prinz Andrew, der als Lieblingssohn der britischen Queen galt - trotz seines skandalträchtigen Lebens habe Elizabeth II. ihn stets am meisten gemocht, hieß es in britischen Medien immer wieder. Die Königin und der im April verstorbene Prinz Philip bekamen neben Andrew noch Thronfolger Prinz Charles, Prinzessin Anne und Prinz Edward, der wohl unscheinbarste des Quartetts. Der Royals-Biograf Matthew Dennison will sich sicher sein, dass es in Wahrheit er war, der das größte Ansehen innerhalb seiner Familie genießt. Er behauptet in in seinem neuen Buch "The Queen", dass Edward schon immer der Familien-Favorit gewesen sei. "Prinz Edward, ein bisschen irritierend für den Rest von uns, war immer der Liebling seiner Eltern", zitiert die britische Zeitung Daily Express aus seinem Buch. Offensichtlich geworden sei dies bereits im Jahr 1987, als der damals 22-jährige Edward aus der Royal Marine ausstieg - inmitten seiner Ausbildung. "Zur Überraschung vieler" habe Philip "seinen Sohn nicht sprichwörtlich "erschlagen, wie eine Tonne Ziegel". "Er hat akzeptiert, dass die Marine nicht das Richtige für Edward war - und Edward ist bis heute dankbar dafür."

Edward im Rampenlicht, Andrew in der Versenkung

Edwards Ehefrau und Queen-Schwiegertochter Gräfin Sophie hatte zuletzt trotz des Streits um Prinz Harry den Zusammenhalt der königlichen Familie betont. "Wir sind noch immer eine Familie, egal was passiert, das werden wir immer sein", sagte die 56-Jährige kürzlich dem Telegraph Magazine. Mit Queen-Enkel Harry habe sie nach der Beisetzung von Prinz Philip im April ein längeres Gespräch gehabt, das sei sehr nett gewesen. Wegen kritischer Aussagen von Harry über seine Erziehung und Rassismus-Vorwürfen seiner Ehefrau Herzogin Meghan gegen den Palast gilt das Verhältnis als zerrüttet.

Gräfin Sophie und Prinz Edward - der jüngste Sohn der Queen - haben stärkere Aufmerksamkeit erhalten, seitdem Harry und Meghan vor gut einem Jahr ihre royalen Pflichten aufgegeben haben. Davon fühlten sie sich "geschmeichelt", erzählten sie. "Wir haben so vor uns hin gearbeitet, haben es hoffentlich gut gemacht", sagte Sophie. Mit dem Ausstieg von Harry und Meghan hätten sich die Dinge dann plötzlich verändert. "Natürlich suchen die Medien nach Leuten, die die sogenannte Leere füllen können. Wenn die Menschen dem, was wir tun, mehr Beachtung schenken, dann ist das großartig." Vor allem Sophie ist verstärkt ins Rampenlicht gerückt, sie engagiert sich besonders für Gesundheitsthemen und Frauenrechte. Gemeinsam mit Edward hat sie zwei Kinder, Louise (17) und James (13).

Das Image von Prinz Andrew hat im Gegensatz dazu in den vergangen Jahren Schaden genommen. Er geriet im Missbrauchsskandal um den Multimillionär Jeffrey Epstein immer stärker unter Druck. Die US-Anwältin Gloria Allred hatte dem Royal 2020 vorgeworfen, die Opfer einem "Foltertest zu unterziehen". Er weiche der US-Justiz immer wieder aus, sagte die Opferanwältin damals. Der Prinz hatte sich indes "irritiert" über Vorwürfe der US-Ermittler gezeigt, er behindere die Ermittlungen. Andrew ist der zweitälteste Sohn von Königin Elizabeth II. und gab im Zuge des Skandals seine royalen Pflichten vorerst auf.

Epstein wurde im Juli 2019 festgenommen und im August tot in seiner Gefängniszelle in Manhattan gefunden. Bei einer Verurteilung hätten Epstein bis zu 45 Jahre Haft gedroht. Er hatte Dutzende Minderjährige missbraucht und zur Prostitution gezwungen. Prinz Andrew war mehrfach Übernachtungsgast bei Epstein in dessen Anwesen in den USA und der Karibik. Von den Machenschaften seines Freundes will er nichts mitbekommen haben. Eines der Opfer, Virginia Giuffre, warf dem Prinzen aber vor, er selbst habe sie als Minderjährige missbraucht. Andrew bestreitet das. Der 61-Jährige sagte zu, allen zuständigen Ermittlungsbehörden helfen zu wollen.

Das Image von Prinz Andrew hat im Gegensatz dazu in den vergangen Jahren Schaden genommen. Er geriet im Missbrauchsskandal um den Multimillionär Jeffrey Epstein immer stärker unter Druck. Die US-Anwältin Gloria Allred hatte dem Royal 2020 vorgeworfen, die Opfer einem "Foltertest zu unterziehen". Er weiche der US-Justiz immer wieder aus, sagte die Opferanwältin damals. Der Prinz hatte sich indes "irritiert" über Vorwürfe der US-Ermittler gezeigt, er behindere die Ermittlungen. Andrew ist der zweitälteste Sohn von Königin Elizabeth II. und gab im Zuge des Skandals seine royalen Pflichten vorerst auf.

Epstein wurde im Juli 2019 festgenommen und im August tot in seiner Gefängniszelle in Manhattan gefunden. Bei einer Verurteilung hätten Epstein bis zu 45 Jahre Haft gedroht. Er hatte Dutzende Minderjährige missbraucht und zur Prostitution gezwungen. Prinz Andrew war mehrfach Übernachtungsgast bei Epstein in dessen Anwesen in den USA und der Karibik. Von den Machenschaften seines Freundes will er nichts mitbekommen haben. Eines der Opfer, Virginia Giuffre, warf dem Prinzen aber vor, er selbst habe sie als Minderjährige missbraucht. Andrew bestreitet das. Der 61-Jährige sagte zu, allen zuständigen Ermittlungsbehörden helfen zu wollen.

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