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Stars
10/22/2019

Kim Kardashian: Apell, um Hinrichtung von Rodney Reed zu stoppen

Die Reality TV-Queen wendete sich via Twitter an den Texanischen Gouverneur. Sie glaube, Reed sei unschuldig.

Kim Kardashion spricht sich auf Twitter dafür aus, die für 20. November geplante Hinrichtung von Rodney Reed zu stoppen. Der 53-Jährige sitzt seit 21 Jahren Jahren in Texas wegen Mordes an der damals 19-jährigen Stacy Stites in der Todeszelle.

Via Twitter appelierte Kardashian nun an den Texanischen Gouverneur Greg Abbott, "das Richtige zu tun": "Wie können Sie einen Mann hinrichten lassen, wenn seit seit seinem Prozess erhebliche Beweise, die eine andere Person in Verbindung mit dem Fall bringen und ihn entlasten würden, ans Tageslicht gelangt sind?", so Kardashian.

 

 

Tatsächlich sollen neue Beweise belegen, dass Stites' damaliger Verlobter Jimmy Fennell in den Mord verwickelt gewesen sein könnte. So soll ein Zeuge einst anwesend gewesen sein, als der Verlobte Stites drohte, sie umzubringen, sollte sie ihn betrügen. De facto hatte Stites eine Affäre mit Reeds, weshalb man auch dessen DNA-Spuren gefunden haben soll. Ein anderer Zeuge behauptet, während des Begräbnisses gehört zu haben, wie Fennell mit Blick auf die Vorstorbene 'Jetzt hast du, was du verdienst' gesagt haben soll. Reed, dem vorgeworfen wird, das Opfer vergewaltigt und schließlich getötet zu haben, baharrte stets darauf, unschuldig zu sein.

Bevor sie ihren Tweet absetzte, habe Kardashian "Just Mercy" gesehen, twitterte sie - die noch nicht offiziell gestartete Verfilmung des Buches "Ohne Gnade. Polizeigewalt und Justizwillkür in den USA" von Anwalt und Bürgerrechtler Bryan Stevenson.

Reeds Anwälte sollen indes einen Antrag gestellt haben, die Hinrichtung aufzuschieben. Man brauche mehr Zeit, die Aussagen der beiden neuen Zeugen zu überprüfen, heißt es. Es ist nicht das erste Mall, dass der Fall Fragen aufwarf: So haben Reeds Anwälte jahrelang für eine Wiederaufnahme des Prozesses gekämpft. Das Gericht blieb 2015 bei seiner Entscheidung, das Datum würde im Endeffekt bis zu jenem im November diesen Jahres aufgeschoben.

Kardashian, die sich laufend öffentlich für eine Strafrechtsreform einsetzt, hatte im April öffentlich gemacht, dass sie ein Jus-Studium begann, um während ihrer Engagements besser informiert zu sein.

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