Jack Black

© APA/dpa/Annette Riedl

Interview
12/22/2019

Jack Black: "Ich hoffe es schneit in Österreich, wenn ich komme"

Der Hollywood-Star im KURIER-Interview über seinen neuen Film, sein Wien-Konzert und warum er gerne meditiert.

von Elisabeth Sereda

Hollywood-Star Jack Black ist mit „Jumanji: The Next Level“ zurück im Kino, aber vor allem kommt er als sein Rock-Alter Ego „Tenacious D“ am 13. Februar in die Wiener Stadthalle. Der 50-jährige Komödiant aus Santa Monica begann schon als Teenager Theater zu spielen und daheim auf Kochtöpfen herum zu trommeln, bis ihm seine enervierten Eltern ein Drumset kauften. Den Durchbruch als Schauspieler verdankt er seinem guten Freund Tim Robbins, der ihm eine Rolle in der politischen Satire „Bob Roberts“ gab.

Mitte der 1990er Jahre gründete er mit Kyle Gass ein musikalisches Comedy-Duo und verrät im Interview, dass dem Rock’n’Roll seine wirkliche Liebe gilt. Und natürlich auch seiner Ehefrau Tanya Haden, Cellistin und Tochter der Jazz-Größe Charlie Haden ( 2014), die er bereits seit der High-School kennt und mit der er zwei Söhne (geboren 2006 und 2008) hat.
 
KURIER: Freuen Sie sich auf Ihr Wien-Konzert? Sind die Österreicher ein gutes Publikum?
Jack Black: Klar! Wir waren ja schon mal hier, und die Reaktion war besser als bei unseren US-Auftritten. Ich habe überhaupt das Gefühl, dass die Europäer unsere Mischung aus Musik und Humor besser verstehen. Europakonzerte sind immer Highlights. Ich hoffe, es schneit in Österreich, wenn ich komme. Ich liebe den Schnee.

Stimmt es, dass Sie große, teure Filme wie Jumanji nur noch machen, damit Sie danach genug Zeit haben, Ihren musikalischen Verpflichtungen nachzukommen?
Ja, weil ich am liebsten mit meinem Bandpartner neue Songs und Comedy schreibe, und wir auch gern und oft auf Tournee gehen. Aber auch, weil ich dadurch mehr Zeit mit meiner Familie verbringen kann, wenn ich bei Filmen ordentlich bezahlt werde. Meine Jungs werden viel zu schnell zu jungen Männern, und ich kriege jetzt schon die Panik, dass sie bald ausziehen werden.

In Jumanji spielen Sie wieder zwei verschiedene Charaktere, die in Ihrem Körper leben. Wie war das, hin und her zu wechseln beim Dreh?
Ich war ja vor allem Fridge und dann Bethany. Es ist ganz witzig von einem Footballspieler zu einem Mädchen zu wechseln, ich fand das sehr spannend. (lacht) Weil ich meine Art mich zu bewegen ständig ändern musste.

Wollen Sie immer noch eine Fortsetzung von „Nacho Libre“ (Comedy-Drama aus dem Jahr 2006 über einen mexikanischen Freistilringer) machen?
Ich bettelte jahrelang bei Paramount darum. Aber mittlerweile sind mehr als 10 Jahre seit dem ersten vergangen und ich habe das Gefühl, dass nach einer so langen Zeit Fortsetzungen nie funktionieren. Nennen Sie mir eine Fortsetzung, die nach eine 10-jährigen Pause erfolgreich war.

Star Wars.
Star Wars gilt nicht. Ganz ehrlich, Teil 6 war nicht gut.

Sie haben mal erzählt, dass Sie regelmäßig meditieren. Wie hilft Ihnen das?
Meine Eltern waren total besessen von Yoga und Meditation, ich habe das also von klein auf mitbekommen. Und später hat mich David Lynch auf transzendentale Meditation gebracht. Er macht das täglich und sagt, dass ihm dabei die besten Ideen kommen. Er vergleicht es mit fischen. Man muss still sitzen um einen großen Fisch zu fangen. So ist das auch mit Ideen.

Sie sind in Südkalifornien aufgewachsen. Surfen Sie auch?
Ich bin in Santa Monica geboren und in Hermosa Beach aufgewachsen, einem Vorort von Los Angeles. Ich mag den Strand, aber ein Surfer bin ich nicht. Dazu muss man früh aufstehen, und das ist nicht mein Ding!

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