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02/03/2021

Goldener Käfig? So ist das Leben als Royal laut Familienmitglied wirklich

Für Zara Tindalls Ehemann hat das Leben in der britischen Königsfamilie seine guten und seine schlechten Seiten.

Herzogin Meghan schien ihrem Leben als Royal nicht viel abgewinnen zu können. Nach ihrer Hochzeit mit Prinz Harry beschwerte sich die ehemalige Schauspielerin 2019 in einem Interview über die Berichterstattung über ihre Person sowie darüber, dass sie vonseiten der Royals nicht besonders viel Anteilnahme erfahren habe. Die Geschichte nahm einen verheerenden Lauf: Anfang des vergangenen Jahres 2020 teilten Prinz Harry und seine Ehefrau mit, ihre Funktion als ranghohe Mitglieder der Königsfamilie niederzulegen. Inzwischen leben die Sussexes in den USA.

Mike Tindall: So ist das Leben im Kreise der Royals

Weniger schlechte Erfahrungen hat hingegen Mike Tindall, der Ehemann von Zara Tindall gemacht. Seit 2011 ist der britische Rugby-Spieler mit der Tochter von Prinzessin Anne verheiratet. Auch er weiß, wie es ist, wenn man sich als Bürgerlicher plötzlich in der Welt des britischen Königshauses - mit all seinen strengeln Regeln und royalen Protokollen - wiederfindet.

Der Profisportler plauderte jetzt darüber aus dem Nähkästchen, was das Leben als Mitglied des britischen Königshauses so mit sich bringt. Er ist der Meinung, dass dieses sowohl seine positiven als auch seine negativen Seiten hat.

"Es hat seine Vorteile und es hat seine Nachteile. Man denkt darüber nach, was man tut und man muss sich dessen bewusst sein. Zara und ich waren immer gut darin, das zu machen, was für uns richtig ist", erzählt er im Interview mit The Times 2.

Dem Rampenlicht sind die Tindalls zwar weniger ausgesetzt als Meghan und Harry oder Prinz William und Herzogin Kate. Dennoch hat das Paar, das derzeit sein drittes gemeinsames Kind erwartet, in der Vergangenheit auch schon schlechte Erfahrungen mit dem Leben in der Öffentlichkeit gemacht.

Schwerer Schicksalsschlag wurde in der Öffentlichkeit ausgetragen

Zara Tindall war das erste Mitglied der königlichen Familie, das öffentlich über das Thema Fehlgeburten sprach, als sie offenbarte, dass sie nach der Geburt ihrer ältesten Tochter zwei Babys verloren hat.

Harrys Cousine und ihr Ehemann Mike, die 2014 Tochter Mia willkommen hießen, gaben im Dezember 2016 bekannt, dass eine Schwangerschaft im Vormonat mit einer Fehlgeburt geendet sei. Da sie die Schwangerschaft bereits publik gemacht hatten, mussten sie die Öffentlichkeit an ihrem tragischen Verlust teilhaben lassen - und genau das habe die Erfahrung für sie umso schlimmer gemacht. Im November 2016 hatte die Enkelin der Queen ihre zweite Schwangerschaft bekannt gegeben. Doch nur dreieinhalb Wochen später teilte ein Sprecher des Paares mit: "Zara und Mike haben ihr Baby verloren."

"Wir mussten es allen sagen und es ist so, jeder weiß es – das ist das Schwerste", erzählte die Tochter von Prinzessin Anne und deren erstem Ehemann, Mark Phillips, später gegenüber der Sunday Times.

Damals berichtete Tindall erneut über die schmerzvolle Erfahrung, ein Kind zu verlieren, als sie enthüllte, dass sie eine zweite Fehlgeburt erlitten hatte, bevor sie mit der inzwischen zweijährigen Tochter Lena schwanger wurde. "Ich hatte eine weitere sehr frühe Fehlgeburt", erzählte Tindall im Jahr 2018. Da von der Schwangerschaft nur die wenigsten wussten, konnte das Paar diesmal aber im Privaten trauern.

Zara und Mike Tindall: Das Geheimnis ihrer glücklichen Ehe

Nun freuen sich Zara und Mike Tindall, die mit Mia (7) und Lena (2) zwei Töchter haben, erneut auf Nachwuchs.

"Es war immer eine interessante Frage, ob wir uns für ein drittes Kind entscheiden würden und ich denke, wir wollten beide einen Jungen, also werden wir hoffentlich einen bekommen", sagte jetzt der Dreifachpapa in spe. Doch dann fügte Mike Tindall hinzu: "Am Ende des Tages ist man einfach glücklich, wenn es zehn Finger und zehn Zehen hat und gesund ist. Und Mia ist so ein Daddy-Mädchen, es ist brillant. Ich liebe es, Mädchen zu haben."

Bei dieser Gelegenheit verriet Tindall auch das Geheimnis seiner langen Ehe mit der Queen-Enkelin, "Sie war immer meine beste Freundin. Das hat sich nicht geändert. Ich weiß nicht, ob ich irgendwelche Top-Tipps habe. Sie hat immer Recht, ist das ein Top-Tipp? Ich denke, es gibt eine Menge Gleichgewicht. Es war immer gut für uns, Profisportler zu sein. Es ist ein bisschen klischeehaft, aber man versteht sich gegenseitig", so Tindall über seine Ehefrau, die selbst Springreiterin ist.

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