Georg Friedrich: Mein Lieblingsbuch

für 7 tage…
Foto: Filmarchiv Austria/Spiele Leben, 2005  

Über "Kokain“ von Walter Rheiner

Taipan Classic Verlag… Foto: Taipan Classic Verlag Ich mag kurze Sätze. Liebe es, wenn sich Charaktere durch ihre Handlungen definieren. Trotzdem empfehle ich hier nicht die „Pulp“-Meister Jim Thompson oder Charles Willeford. Auch nicht deren geniale Zeitgenossen Dave Zeltserman oder Roger Smith. Allesamt Genies, die man eigentlich nur begreifen kann, wenn man sie in deren Muttersprache Englisch liest. Das Buch meines Lebens ist aber, seiner Einzigartigkeit, die das Thema betrifft und der schönen Sprache in Berlin der 1920er-Jahre wegen, Walter Rheiners „Kokain“ (www.taipanclassic.de). Mit einem Protagonisten, der durch das Injizieren von Kokain die Hölle auf Erden durchwandert. Ein Thema, das moderner nicht sein kann, wenn man einige U-Bahn-Stationen Wiens genauer betrachtet.

*  Das Filmarchiv Austria widmet dem Schauspieler eine Retrospektive (bis 10. Jänner) mit einer Auswahl von 23 seiner Werke, darunter auch die neueste Arbeit "Helle Nächte" sowie Filme, die bislang noch nicht regulär im Kino zu sehen waren.
www.facebook.com/filmarchivaustria

freizeit.at-button

(KURIER Freizeit am Samstag) Erstellt am
Posts anzeigen
Posts schließen
Melden Sie den Kommentar dem Seitenbetreiber. Sind Sie sicher, dass Sie diesen Kommentar als unangemessen melden möchten?