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03/12/2021

Donald Trumps neues Flugzeug sorgt auf Twitter für Lacher

Als US-Präsident reiste Donald Trump mit der konfortablen Air Force One. Nun muss er mit einem wesentlich kleinerem Modell Vorlieb nehmen.

Mit seinem Ausscheiden aus dem Präsidentenamt hat sich für Donald Trump in Sachen Annehmlichkeiten so einiges geändert. Der ehemalige US-Präsident residiert zwar weiterhin fürstlich auf seinem Luxus-Anwesen Mar-a-Lago in Florida. Bei Flugreisen muss Trump nun aber Abstriche machen. Als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika reiste der 74-Jährige wie alle anderen US-Präsidenten mit einem Regierungsjet der Air Force One. Bei seiner jüngsten Flugreise nahm er mit einem kleineren und weniger konfortablen Modell Vorlieb.

Trump fliegt mit Cessna statt mit Boeing 757

Fotos, die von der Daily Mail veröffentlicht wurden, zeigen Trump beim Besteigen eines mittelgroßen Jets für einen Flug aus New York City. Er trägt einen langen schwarzen Mantel und hält sich an einer Stange fest, während er die winzige Treppe hinauf ins Flugzeug steigt.

Laut TMZ handelt es sich bei dem Flieger um eine Cessna Citation X, ein zweistrahliges Geschäftsreiseflugzeug. Die Cessna ist ein mittelgroßer Jet, der zur Flugzeugfamilie der Citation gehört und mit einer Reisegeschwindigkeit von mehr als 970 km/h einst als der schnellste Business-Jet der Welt galt. Das 1997 erbaute Modell im Wert von etwa 20 Millionen US-Dollar ist Berichten zufolge mit neun bis zwölf Sitzplätzen ausgestattet und bei Donalds Firma "The Trump Organization" registriert. Wieso Trump nicht seine Boeing 757 - informell auch "Trump Force One" genannt - welche er 2011 auf dem Gebrauchtmarkt erworben und speziell für ihn luxuriös umgebauen hat lassen, benutzt hat, ist unklar.

Aber vielleicht muss es ja nicht immer ein großes Flugzeug sein - was man dem Ex-Präsidenten eigentlich zugute halten könnte.

Nichtsdestotrotz sorgt der Business-Flieger des Ex-Präsidenten auf Twitter für Belustigung. Viele User machen sich darüber lustig, dass Trump nun wie ein "durchschnittlicher Geschäftsmann" fliegen müsse.

"Armer Trump, er muss jetzt ein kleines Cessna-Flugzeug nehmen", heißt es auf Twitter unter anderem. "Nachdem wir uns vier Jahre lang gebeugt haben, muss sich Trump zumindest jetzt in seinem eigenen Flugzeug bücken", schreibt ein weiterer Twitter-Nutzer, während ein anderer lästert: "Oh, wie die Mächtigen gefallen sind."

"Erinnerst du dich an den großen alten Trump-Jet, mit dem er geflogen ist? Nun, der Dummkopf fliegt jetzt mit einer durchschnittlichen kleinen Cessna [...]. Nicht einmal ER will mehr etwas mit seinem Namen drauf fliegen", ätzt ein User gegen den Republikaner.

Während seiner Amtstzeit ließ Trump die Air Force One kostspielig ausstatten. So orderte er zwei neue Kühlschränke für 24 Millionen Dollar (19,3 Millionen Euro) an.

Die modifizierte Boeing 747 wurde im Jahr 1990 an die Luftwaffe ausgeliefert. Mittlerweile reichten die Systeme in ihrer Kapazität aber nicht mehr aus, um Menschen an Bord für eine längere Zeit zu versorgen, ohne nachfüllen zu müssen, zitierte die Washington Post eine Sprecherin der Luftwaffe, welche die teure Investition erklärte. Trotz regelmäßiger Wartung sei es auch zunehmend zu Ausfällen gekommen. Die neuen Kühlschränke basieren den Angaben zufolge auf modernsten Technologien bieten einen Lagerraum von umgerechnet knapp zwei Kubikmetern.

Für Air Force One: Trump bestellte neue Flugzeuge bei Boeing

2018 verkündete Trump zudem, dass der US-Flugzeugbauer Boeing einen Milliarden-Auftrag für zwei neue Präsidentenmaschinen erhalten habe. Das nächste Modell der US-Präsidentenmaschine Air Force One wird nach Worten von Trump "unglaublich" und "das beste der Welt" sein, wie der ehemalige US-Präsident in einem vom Sender CBS ausgestrahlten Interview sagte.

Die beiden Flugzeuge sollen im Dezember 2024 ausgeliefert werden. Der Kaufpreis liegt bei 3,9 Milliarden Dollar (3,33 Mrd. Euro). Nach seiner Wahlniederlage sieht es aktuell so aus, als würde Trump selbst jedoch nicht die Ehre zuteil werden, eines Tages mit der brandneuen Air Force One abzuheben. Es sei denn, er nimmt an der Präsidentenwahl 2024 teil - und gewinnt.

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