© APA/AFP/ARTHUR EDWARDS

Stars
04/22/2021

"Charles sah gebrochen aus": Philip engagierte versteckten Fotografen für Beerdigung

Die live im Fernsehen übertragene Beerdigungszeremonie hatte wegen der Pandemie in sehr kleinem Kreis stattgefunden.

Mit einer bewegenden Trauerfeier hat die britische Königsfamilie am Samstag Abschied vom Ehemann von Queen Elizabeth II. genommen. Die live im Fernsehen übertragene Beerdigungszeremonie für Prinz Philip hatte wegen der Pandemie in sehr kleinem Kreis stattgefunden. Statt der ursprünglich vorgesehenen 800 durften nur 30 Gäste kommen.

Einige Elemente, die der Herzog von Edinburgh, wie Philip im Vereinigten Königreich wegen seines Titels genannt wurde, lange vor seinem Tod geplant hatte, konnten aber bestehen bleiben. So handelte es sich bei dem Leichenwagen, der den Trauermarsch anführte, um einen von Philip selbst gestalteten Landrover. Außerdem veranlasste Philip vor seinem Tod, dass ein Fotograf am Eingang der St.-Georgs-Kapelle, in der der Trauergottesdienst stattfand, von der Öffentlichkeit unbemerkt Fotos machen konnte.

Diskrete Position in Anlehnung an Prinz Philips Hobby

Am Treppenaufgang, wo der Sarg von Prinz Philip in die Kapelle gebracht wurde, konnte der 80-jährige Fotograf Arthur Edwards die Emotionen der Familie einfangen, ohne diese zu stören. Über sein Erlebnis schrieb der Fotograf in der britischen Zeitung The Sun: "Der Herzog, der seine bewegte Trauerfeier selbst geplant hatte, hatte dafür gesorgt, dass ich mich als Fotograf in einer falschen Säule oben auf der Treppe zur St.-Georgs-Kapelle versteckte."

Seine Fotos schoss er durch ein Loch in Form eines Briefkasten-Schlitzes - ganz so, wie Prinz Philip einst stundenlang in Sandringham Vögel beobachte. "Vom ungewöhnlichsten Standpunkt meiner 44 Jahre, in denen ich die Royals fotografiert habe, war ich nah genug dran, um zu erkennen, dass Prinz Charles - der Mann, den ich seit mehr als der Hälfte seines Lebens kenne - gebrochen aussah."

Den Anblick der Trauerkleidung und Maske tragenden Queen, die allein und in sich gekehrt in der Kirchenbank saß, hatte die britische Presse besorgt kommentiert.

Royals-Experte Joe Little sagte, Elizabeth II. fühle sich nach dem Tod ihres Mannes "persönlich am Boden zerstört". Dennoch werde sie deshalb nicht ihre Pflichten als Queen vernachlässigen. "Es gibt die öffentliche Königin und die private Königin, und sie ist großartig darin, das aufzuteilen", betonte Little.

Nach Informationen der Boulevardzeitung Sun verließ Prinz Harry Großbritannien bereits vor dem Geburtstag seiner Großmutter, um zu seiner schwangeren Frau Meghan und seinem Sohn Archie nach Kalifornien zurückzukehren. Harrys Zusammentreffen mit seinem älteren Bruder Prinz William und anderen Mitgliedern des Königshauses war wegen Spekulationen über ein dauerhaftes Zerwürfnis unter genauer Beobachtung gestanden.

Prinz Harry und Meghan hatten sich Anfang 2020 überraschend aus der ersten Reihe der Royals zurückgezogen. Anfang März erschütterte das Paar die Royals zudem mit einem brisanten Interview mit US-Talkmasterin Oprah Winfrey.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.