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04/18/2021

Die emotionalsten Bilder der Beerdigungszeremonie für Prinz Philip

Nur der engste Familienkreis durfte am Samstag der Trauerfeier auf Schloss Windsor beiwohnen.

Aufgrund der Corona-Vorschriften durfen nur 30 Gäste an der Trauerfeier für den am 9. April verstorbenen Prinz Philip teilnehmen. Dabei handelte es sich um enge Verwandte des Herzogs von Edinburgh, wie Philip im Vereinigten Königreich nach seinem offiziellen Titel genannt wurde. Von seinem neuen Wohnsitz in Kalifornien war auch Enkel Prinz Harry angereist.

Familie trauerte im engsten Kreis

Prinz Charles

Thronfolger Charles auf dem Weg zur Trauerfeier für seien Vater. Großbritanniens königliche Familie musste bei der Trauerfeier Schutzmasken tragen und Abstand halten. 

Zara Phillips und Mike Tindall

Zara Phillips ist die Tochter von Prinz Philips einziger Tochter Anne. Sie wurde von ihrem Ehemann, dem Ex-Rugby-Spieler Mike Tindall, begleitet. Die 39-Jährige hat erst vor wenigen Wochen einen Buben zur Welt gebracht. Das Baby ist das zehnte Urenkelkind der Queen und nimmt den 22. Platz in der britischen Thronfolge ein. Die Königin und Prinz Philip seien "hoch erfreut" über die Neuigkeiten gewesen, sagte ein Palastsprecher.

Penny Brabourne

Mit Penny Brabourne pflegte Prinz Philip eine enge Freundschaft. Sie soll zu seinen engsten Vertrauten gezählt haben. Brabourne soll Philip im Alter von 20 Jahren bei einem Polospiel kennengelernt haben. Damals war sie in einer Beziehung mit Lord Romsey, Earl Mountbatts Enkel Norton Knatchbull, den sie zwei Jahre später heiraten sollte. Prinz Philip schloss die aufgeweckte junge Frau angeblich sofort ins Herz. Er war es auch, der ihr 1994 das Kutschenfahren beibrachte, wie die Daily Mail berichtet. Später sollen die beiden oft gemeinsam ausgedehnte Spritztouren mit der Kutsche unternehmen.

Prinzessin Alexandra

Um Prinzessin Alexandra, eine Cousine der Queen, wurde es in letzter Zeit ruhig. Seit rund acht Monaten habe sie keinen Aufritt im Dienste der Krone absolviert, berichtete die britische Zeitung Daily Express.

Prinz William und Herzogin Catherine

Alle acht Enkelkinder nahmen an den Trauerfeierlichkeiten teil. Zum Goldenen Hochzeitstag 1997 hatte die Queen über die Rolle ihres Prinzgemahls gesagt: "Er war in all diesen Jahren meine Stärke und Stütze." Philip selbst sagte einst, er habe seine wichtigste Aufgabe als Ehemann der Königin stets darin gesehen, "ihr zu dienen, so gut ich konnte".

Herzogin Camilla

Herzogin Kate und Herzogin Camilla zählten zu den Trauergästen, die zwar am Gottesdienst, nicht aber an der Prozession hinter dem Sarg teilnehmen.

Lady Louise Windsor

Dazu zählte auch Lady Louise - eines von Philips acht Enkelkindern. Louise war im November 2003 unter dramatischen Umständen frühzeitig auf die Welt gekommen. Sie hatte per Kaiserschnitt geholt werden müssen, nachdem die hochschwangere Sophie Wessex heftige Magenkrämpfe bekommen hatte. Kurz danach wurde das nur zwei Kilogramm schwere Kind in eine 50 Kilometer entfernte Spezialklinik verlegt.

Der Trauermarsch

Auf Schloss Windsor bei London begann indes der Trauermarsch für Prinz Philip. Der Sarg mit den sterblichen Überresten des Ehemanns von Queen Elizabeth II. wurde von Soldaten aus der Residenz getragen und auf den von Philip mitdesignten Landrover gehoben.

Der Trauermarsch

Neun enge Verwandte des Prinzgemahls folgten, darunter seine vier Kinder sowie seine Enkel Prinz William und Prinz Harry. Der Trauermarsch dauerte acht Minuten, in jeder Minute wurden Salutschüsse abgefeuert.

Schweigeminute

Mit einer Schweigeminute haben die Menschen im Vereinigten Königreich an den gestorbenen Prinzgemahl erinnert. Premierminister Boris Johnson verfolgte die Zeremonie per Fernseher auf seinem Landsitz in Chequers und beteiligte sich an der Schweigeminute. Um die Stille nicht zu stören, hatte der Londoner Flughafen Heathrow, der nur wenige Kilometer von Windsor entfernt liegt, über mehrere Minuten vor und nach der Schweigeminute alle Starts und Landungen verboten.

Der Trauermarsch

William und Harry gingen in derselben Reihe, aber nicht direkt nebeneinander. Zwischen ihnen war Peter Philips, der älteste Sohn der Queen-Tochter Prinzessin Anne, gruppiert. 

Prinz Charles

Prinz Charles trat am Samstag nach Philips Tod vor die Kameras und bedankte sich im Namen der Royals. "Mein lieber Papa war ein ganz besonderer Mensch, der, wie ich denke, vor allem staunen würde über die Reaktion und die bewegenden Dinge, die über ihn gesagt wurden", so Charles. Die Familie sei dafür "zutiefst dankbar".

Die Königin

Königin Elizabeth II. folgte dem Trauermarsch in einer Staatslimousine. Sie wirkte gefasst, saß mit etwas Abstand zu ihren Kindern und Enkeln ganz vorne in der Kirche. Besonders Charles und Herzogin Kate wirkten ergriffen. Die 30 Trauergäste trugen schwarze Mund-Nase-Bedeckungen. Viele der weiblichen Gäste trugen schwarze Schleier - die Königin verzichtete allerdings darauf.

Prinzessin Eugenie

Prinzessin Eugenie ist die Tochter von Prinz Andrew und seiner geschiedenen Frau Sarah Ferguson. Sie ist kürzlich zum ersten Mal Mutter eines Sohnes geworden. August Philip Hawke war am 9. Februar im Portland Hospital in London zur Welt gekommen. Es ist das erste Kind von Eugenie und ihrem Mann Jack Brooksbank. Der zweite Vorname Philip gilt als Tribut an Eugenies Großvater Prinz Philip.

Herzogin Kate

Zu Herzogin Kate soll die Queen ein besonders gutes Verhältnis haben. Kein Wunder: Catherine Middleton, so ihr Mädchenname, stellt ihr Leben ganz in den Dienst der "Firma", wie die königliche Familie genannt werden. "Kate ist genau, was sie brauchen und was sie wollen", sind Royal-Experten überzeugt. Ihrer Ansicht nach ist Kate das Gegenteil ihrer Schwägerin Meghan Markle. Die Frau von Williams jüngerem Bruder Harry habe auch vor dem "Megxit" nie wirklich ins Palastleben gepasst, sind royale Beobachter der Meinung. Zu forsch, zu unangepasst sei die Ex-Schauspielerin ("Suits") oft aufgetreten.

Prinzessin Anne

Anne ist Prinz Philips einzige Tochter. Das Leben ohne ihren Vater werde ein "völlig anders" sein, erzählte sie ITV News in einem voraufgezeichneten Interview, das nach Bekanntwerden dessen Todes ausgestrahlt wurde. In Bezug auf seine Rolle als Prinzgemahl, der einst seine eigene Karriere beendet hatte, um die Königin zu unterstützen, hob sie wertschätzend dessen Vermächtnis als Stabilisator der Königin - und der Monarchie - hervor: "Es muss sich von Anfang an ziemlich dramatisch entwickelt haben. Ich glaube nicht, dass die Struktur in Bezug auf die Unterstützung der Monarchie darauf ausgelegt war, sich mit einem Prinzgemahl zu befassen. Niemand hatte darüber nachgedacht, was er tun würde. Und es dauerte eine Weile, bis die Leute verstanden hatten, dass er außergewöhnliche Fähigkeiten hatte, die man nutzen konnte. Er hat Wege gefunden, wie er etwas bewirken kann."

Prinz Edward

Edward ist das einzige der vier Kinder von Königin Elizabeth II. und Prinz Philip, das sich nicht vom Ehepartner trennte. Die anderen ließen sich in den 1990er-Jahren scheiden: Prinz Charles von Diana, Prinzessin Anne von Mark Phillips und Prinz Andrew von Sarah ("Fergie").

Ein Blick in die Kapelle

Prinz Edward saß neben seinem Sohn James, Viscount Severn und Ehefraue Sophie von Wessex. Rechts daneben: Tochter Lady Louise.

Die Königin muss alleine sitzen

Die 94-Jährige wirkte gefasst. 73 Jahre lang war sie mit Prinz Philip verheiratet.

Prinz Charles und Camilla

Thronfolger Charles wirkte ergriffen.

(Vor-)letzte Ruhestätte

Prinz Philip wurde nach dem Gottesdienst in der königlichen Gruft beigesetzt, mit einem handgeschrieben Brief der Queen. Die Gruft ist aber nicht die letzte Ruhestätte Philips. Nach dem Tod der Queen wird der Prinzgemahl an die Seite seiner Frau umgebettet, für die ein Grab in der kleinen König-Georg-VI.-Gedenkkapelle vorgesehen ist. Dort ruhen die engsten Angehörigen der Königin: Ihr Vater Georg VI., ihre Mutter und ihre Schwester Margaret.

Vor Prinz Philips Beisetzung hatte die Polizei das Gelände rund um das Schloss Windsor mit weiträumigen Absperrungen gesichert. Zahlreiche Kräfte waren am Samstag im Städtchen Windsor westlich von London im Einsatz, Scharfschützen postierten sich auf Hausdächern. Sogar Müllkörbe und Briefkästen wurden auf mögliche Sprengkörper kontrolliert.

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