Natalia Ushakova mit ihrem Tanzpartner Stefan Herzog

© Kurier/Philipp Hutter

Stars Austropromis
11/07/2020

Wie sehr Dancing Stars Natalia Ushakova verändert hat

"Ich bin unendlich dankbar", meint die Opernsängerin, die nach anfänglichen Schwierigkeiten immer besser wird.

von Lisa Trompisch

Ihr Start bei Dancing Stars war wirklich kein leichter. Opernstar Natalia Ushakova musste gleich zu Beginn viel Kritik einstecken. Selbst aus ihrem beruflichen Umfeld gab es viele Unkenrufe. "Viele in meiner Branche, die gehört haben, dass ich ,Dancing Stars’ mit mache, haben gesagt, dass das unseriös ist", erzählte sie damals dem KURIER.

"Ich will die ORF-Show auch nutzen, um das Image der Oper zu entstauben", gab sie sich kämpferisch.

Und auch einige der Zuseher waren anfangs nicht gnädig mit ihr. Zahlreiche Hasskommentare musste die gebürtige Russin über sich ergehen lassen. „Die nervt mich mit ihrem Lachen, sie sollte sterben, ich kann sie nicht ertragen, blöde Kuh, so ein schirches Weib, sie soll ihre Klappe halten ..., solche Sachen wurden da geschrieben“, erzählte sie im Zuge des Fotoprojekts #unhatehuman - gegen Hass im Netz.

„Ich war total fertig. Ich wollte nicht mehr leben. Ich hab mir gedacht, ich bin ein Scheusal, ich nerve die Leute, sie wollen mich nicht sehen, sie ertragen mich nicht. Ich weiß nicht, wie viele Liter Tränen ich vergossen habe", gestand sie da.

Doch sie gab nicht auf, kämpfte Schritt für Schritt weiter, rechnete zwar jede Runde mit dem Rauswurf, wurde tänzerisch aber immer besser. Auch anfängliche Kommunikationsschwierigkeiten mit ihrem Profipartner Stefan Herzog wurden aus dem Weg geräumt.

"Am Anfang hatten wir einige Missverständnisse, weil ich Russin bin, ich hab ihn da so bemuttert und im Befehlston mit ihm gesprochen. Da haben wir uns oft nicht richtig verstanden und auch gestritten. Aber jetzt verstehen wir uns sehr gut und es macht Spaß. Wir mögen uns sehr, er ist der beste Lehrer und Trainer", so Ushakova.

Und das merkte man jetzt auch so richtig in der sechsten Runde beim Cha-Cha-Cha," total verbessert" war das Urteil der Jury. Selbst der sonst so kritische Balázs Ekker lobte sie. "Sie hat Respekt gegenüber dem Tanzen gezeigt und ihre Technik verbessert sich von Woche zu Woche."

"Ich bin so glücklich, weil ich heute das erste Mal durch Stefan entspannt war. Ich war glücklich zu tanzen, ich habe jede Sekunde genossen, ich habe mich gefreut, ich habe fast einen Orgasmus gehabt", lachte sie nach der Show im KURIER-Gespräch.

"Es hat sich irgendwas in mir verändert. In mir wächst Dankbarkeit, denn wir dürfen in so schlimmen Zeiten, die wir gerade erleben, trainieren. Und wir dürfen auch den Leuten ein bisschen Hoffnung bringen und ein bisschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Ich weiß, die Leute sind verzweifelt, ich weiß, viele Freunde und Familienmitglieder wissen nicht, wie es weitergeht. Aber wir bringen ihnen Hoffnung und positive Energie", meinte sie.

"Ich bin viel positiver geworden. Ich war immer ein dankbarer Mensch, aber jetzt bin ich unendlich dankbar und ich habe immer gewusst, dass das österreichische Publikum das beste Publikum der Welt ist, jetzt habe ich da auch die Bestätigung. Nur durch unsere Freunde und Fans sind wir weiter", freute sie sich.

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