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Stars Austropromis
12/23/2019

Weihnachten wie damals: Dieser Bub ist heute ein Schlager-Star

"Als Bub hab ich mir das Christkindl immer als schönes, kloanes Kind vorgestellt", erzählt der Ex-Skifahrer und jetzige Schlager-Star.

von Lisa Trompisch

Mit dem Großvater in den Wald den Christbaum holen, eine Erinnerung an die der Tiroler Schlager-Star Hansi Hinterseer noch heute gerne zurückdenkt. „Oder der Brauch vom Räuchern des Stalls. All das vergisst man nicht. Diese einfachen Dinge machen die Zeit so besonders“, so Hinterseer zum KURIER.

„Ich bin auf dem Berg aufgewachsen. Der Weg zur Kirche war nachts im Winter zu weit, darum bin ich es nicht gewohnt, Weihnachten die Christmette zu besuchen. Als ich ein Kind war, haben wir am Heiligen Abend stattdessen immer zusammen einen speziellen Rosenkranz gebetet. Besonders schön fand ich immer im Vollmond zu beobachten, wie die anderen Bauern, die näher am Tal wohnten, mit ihren Laternen im Dunkeln den Berg hinunter gingen ins Dorf. Man sah nur die Lichter, wie sie sich bewegten“, erzählt er.

Bild: Hansi Hinterseer mit seinen Großeltern

„Als Bub hab ich mir das Christkindl immer als schönes, kloanes Kind vorgestellt. Und wie es dann am Heiligen Abend  ganz heimlich gekommen ist, dann hab ich immer was gefunden. Mein Herz hat immer richtig zum Pumpern angefangen. Engelshaar. Ganz nervös bin ich geworden. Wenn i das gefunden hab, hab ich mir gedacht, ,irgendwo muss ja des Christkindl sein’. Und für mich war auch ganz klar, dass es mit Ski daherkommt. Wie sollte das am Berg anders gehen?“

Und noch immer ist das ehemaligen Slalom-Ass eindeutig im Team Christkind. „Weihnachten feiern wir die Geburt Jesu – darum kommt für mich heute noch das Christkindl!“, stellt er klar. „Der kleine Hansi Hinterseer hat damals auch in den Tagen vor Weihnachten gehofft, dass das Christkindl den Zucker genauso mag, wie er. Und, dass es dann vielleicht schneller kommt und den Wunschzettel am Fensterbrett abholt, wenn Würfelzucker darauf liegt. Es hat funktioniert! Und irgendwie gefällt mir der Gedanke noch immer, dass da was dran ist und so ein liabes Engerl daherkommt.“

Und was darf zu Weihnachten nie fehlen? „Stubenmusi, Kerzen, ein warmer Ofen, ein Weihnachtsbaum, selbst gebackene Kekse, traditionelle Weihnachtsweisen wie das Hirtenlied und Stille Nacht.“

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