Martina und Kari Hohenlohe (außen) überreichten die Auszeichnung an Tobias und Julia Moretti

© Kurier/Juerg Christandl

Stars Austropromis
06/24/2021

Was "Feinschmecker des Jahres" Tobias Moretti am liebsten kocht

Der Schauspieler und seine Frau Julia wurden im Palais Coburg kulinarisch geehrt.

von Lisa Trompisch, Stefanie Weichselbaum

"Also Michael, der Feinschmecker des Jahres ist eine gewichtige Auszeichnung, deshalb habe ich sie auch noch nicht bekommen. Das Schönste am Essen ist, wie in der Kunst das Komplizierte, aber auch das Einfache. Das einfach Komplizierte. Sinnlich ergreifend und lange nachglühend."

Und weiter: "Und daher ist der Michael ein wirklich würdiger Preisträger. Auch weil er sich gerade nach diesen 11 Gängen jetzt sofort beim Stadtpark wieder auf ein Burenhäutl zum Würstelstand begibt und weiter isst", erzählte Schauspieler Tobias Moretti launig, als seinem Freund, Tenor Michael Schade, die "Feinschmecker des Jahres 2020"-Auszeichnung überreicht wurde.

Donnerstagabend war es dann soweit. Auch der Ex-Jedermann und seine Frau Julia wurden von den Gault-Millau-Chefs Martina und Karl Hohenlohe eben mit der begehrten Urkunde im Palais Coburg geehrt.

Nicht minder humorig nahm Moretti die Auszeichnung an. "Es ist eine Ehre, die sich durch die Gewichtszunahme in meinem Leben eingestellt hat", lachte er im KURIER-Gespräch. Gemeinsam mit seiner Frau hat er ja einen Bauernhof in Tirol und die beiden brachten eine Bergzucchini auf den Markt, deshalb wurden sie vor allem als Produzenten geehrt. "Denn die Produzenten sind das Orchester der Köche", brachte es Kari Hohenlohe auf den Punkt.

Der Mime steht übrigens auch selbst hinter dem Herd und kocht am liebsten Pasta und Risotto. "Was ich jetzt kaum mehr koche, weil es mittlerweile meine Frau so gut macht, dass ich mich nicht mehr traue, sind Fleischgerichte", erzählte er.

Die Laudatio hielt Burgtheaterdirektor Martin Kusej.

Damit reihen sich die Morettis zu den Feinspitzen, wie Kabarettist Andreas Vitásek (2019), Zirkus-Direktor Bernhard Paul (2015) oder Schauspieler Heinz Marecek (2014), dem es vor allem "deftige Schweinsbraten" angetan haben. Fischgerichte hingegen gehören so gar nicht zu den Leibspeisen vom "Bergretter"-Mimen.

Da hätte er an diesem Abend keine Freude gehabt. Denn auf der edlen Speisekarte standen nämlich nebst Maibock just Saibling und Waller. Als besonderes Schmankerl gab’s vom Ehrengast gemeinsam mit "Wein & Co"-Geschäftsführer Willi Klinger einen musikalischen "Gschupften Ferdl".

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