Gerald Pichowetz

© Kurier/Kurier/Michaela Bruckberger

Stars Austropromis
03/19/2020

So geht's Gerald Pichowetz nach seiner 6-Stunden-Herz-OP mitten im Corona-Wahnsinn

Schauspieler Gerald Pichowetz wurde ein Bypass und eine neue Herzklappe verpasst.

von Dieter Chmelar

Publikumsliebling und Theaterdirektor Gerald Pichowetz (55) hatte vor zehn Tagen seinen Fans via Facebook mitgeteilt: „Ich werde mich unters Messer begeben. Es wird kein leichter Eingriff, aber was ist heute schon leicht? Also, wünscht mir Glück und haltet mir die Daumen, dann wird’s schon gut gehen!“

Dabei sprach er trotz des bevorstehenden schweren Eingriffs am offenen Herzen launig von einem „großen Service“.

Am Dienstag vergangener Woche war es dann so weit – in einer sechsstündigen Operation am offenen Herzen wurden ihm im KH Nord ein Bypass, eine neue Herzklappe und ein (mittlerweile wieder entfernter) Schrittmacher eingesetzt.

„Mein Glück war“, so Pichowetz im Handy-Telefonat zum KURIER, „dass ich grad noch drangekommen bin – einen Tag später wäre wegen des voll ausgebrochenen Corona-Wahnsinns gar kein Platz mehr frei gewesen ...“

Acht Tage danach gibt der populäre TV-Serienheld („Kaisermühlen Blues“) vorsichtig Entwarnung: „Ich bin den Umständen entsprechend wohlauf. Mir wurde die Herzklappe eines Rindes oder eines Schweines eingesetzt – und das Tier arbeitet in mir!“

Noch muss „Picho“ im Spital bleiben, denn ein Reha-Platz ist derzeit wegen der Corona-Pandemie nicht verfügbar. Über sein Befinden sagt er: „Ich habe acht Tage lang trainiert, mich einfach nur im Bett aufzurichten. Kein Mensch, der so etwas nicht erlebt hat, macht sich eine Vorstellung, was es für ein unendliches Glücksgefühl ist, wenn man ein Röhrl in den Mund gesteckt bekommt und Wasser trinken oder ein bisschen Birnenmus aus der Dose essen darf. Ich hatte furchtbare Schmerzen. Als mir der Pfleger mit einer Morphin-Infusion Linderung verschaffte, war ich ihm so dankbar, dass ich ihm einen Heiratsantrag gemacht habe ... Seither haben wir die größte Gaudi miteinander, weil er ständig nach der Aussteuer fragt.“

Für den Erzkomödianten, der wegen Corona keinen Besuch empfangen darf, ist es ein Herzensanliegen, den Ärzten, Ärztinnen, Pflegern und Pflegerinnen seinen tiefsten Respekt zu zollen: „Diese Menschen sind für mich die größten Helden und Heldinnen des Alltags. Danke, danke, danke. Ich werde wieder - aber ich glaube, ,Dancing Stars' wäre nix mehr für mich. Aber, wie ich höre, gibt‘s die Show auch ohne mich nicht.

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