Eselin Lulu crashte das Interview

© Screenshot/Zoom

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08/31/2020

Schwarzenegger: "Brauche nicht dringend einen Job, habe genug Geld"

Neo-Opa Arnold Schwarzenegger im Interview über sein Enkelkind, Esel, Pony und seine Schwäche für Süßes.

von Elisabeth Sereda

Frischgebackener Opa. Instagram-Star. Zigarrenfan. Schauspieler a.D. Tierfreund. Arnold Schwarzenegger wird auch ohne Dreharbeiten und in Zeiten von COVID nicht fad. Der 73-jährige ist unverwüstlich, arbeitet an seinen Initiativen und plant den Klimagipfel in Wien. Unser Interview wurde immer wieder von seinen Haustieren Whiskey und Lulu – allen Instagram-Followern längst bekannt – unterbrochen?

KURIER: Ist das Ihre Eselin Lulu?

Arnold Schwarzenegger: Ja. Lulu, ich gebe gerade ein Interview, siehst du das nicht? Du hast nicht einmal Lippenstift, Lulu. Was ist los mit dir? Du kriegst jetzt noch ein Cookie, und dann gehst du, okay? (zum Pony, das ebenfalls zum Tisch kommt): Und Whiskey, komm her, sag hallo. Whiskey zündet mir manchmal die Zigarre an, aber ich lasse sie nicht rauchen, weil das ist eine Havanna, und sie weiß das nicht zu schätzen.

Wo sind Sie zurzeit?

In meinem Haus in Brentwood, L.A., in meiner Küche. Hinter mir sind Regale mit Sachen, die ich sammle, Mitbringsel aus der ganzen Welt. Und oft kommen eben meine Eselin, mein Pony und meine Pferde rein und essen mit mir. Oder besser gesagt, sie stehlen mein Essen.

Sie sind Opa geworden, wie war das?

Interessant, weil ich viele hundert Gratulationsnachrichten bekommen habe, und es war das erste Mal, dass man mir für etwas gratuliert hat, wofür ich nichts getan und womit ich nichts zu tun hatte! Katherine ist so eine tolle Frau geworden, und sie hatte einen starken Kinderwunsch, und die Kleine ist einfach entzückend, so hübsch, ein richtiges Engelsgesicht. Und ich sage das nicht nur, weil Lyla Maria meine Enkelin ist.

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Eine Stunde nachdem sie aus dem Spital nach Hause kam, war ich schon dort, und Katherine hat sie mir in die Arme gelegt, was ja nicht selbstverständlich für eine neue Mutter. Die haben meistens Angst, dass man den Kopf richtig hält und andere Ängste. Aber sie hat mir vertraut, sie hat gesagt, „du bist mit mir gut umgegangen, also wirst du das auch mit meiner Tochter tun.“ Sie ist eine gute Mutter, aber natürlich hatte sie mit Maria auch selbst eine tolle Mutter. Und von ihr hat sie gelernt. Ich bin einfach super happy für sie und Chris.

ENTERTAINMENT-US-CINEMA-KILLING GUNTHER

Sie werden oft aufgrund Ihres Akzents von Komödianten imitiert. Finden Sie das lustig?

Ja, ich kann immer über mich lachen. Erinnern Sie sich noch an „Hans & Franz„, den Saturday Night Live-Sketch? Das fand ich witzig, als die sich als meine Cousins ausgegeben und mit meinem Akzent immer gesagt haben: „We will pump you up“. Mein Akzent ist mein Markenzeichen.

Es ist noch nicht mal Mittag in Los Angeles, und Sie rauchen eine Zigarre und essen Kekse. Was sagt denn Ihr Arzt dazu?

Mein Arzt hasst es. Ich rauche eine Zigarre pro Tag, und das ist wohl nicht das Gesündeste. Und das hier sind vegane Kekse. Die sind nicht sehr süß, was, glaube ich der Grund ist, dass Whiskey und Lulu sie so mögen. Und immer, wenn ich eins esse, riechen sie das und rennen ins Haus und okkupieren meine Keksdose.

Sind Kekse Ihre Schwäche?

Ich sehe das nicht als Schwäche. Ich bin in Österreich aufgewachsen, daher liebe ich Süßigkeiten, und vielleicht ist das ja auch nicht gesund, aber ich liebe Eiscreme, Apfelstrudel, und Schaumrollen. Und dunkle Nussschokolade. Wenn mir jemand Süßigkeiten mitbringt, bin ich im Himmel.

Haben Sie vor noch Filme zu machen?

Ich arbeite an „Drillinge“ („Triplets“), die Fortsetzung von „Twins“. Wir arbeiten am Buch, Ivan Reitman und ich, aber wann das passieren wird, weiß mit dem Coronavirus niemand. Mein Schwiegersohn Chris Pratt ist für die Geburt nach Hause geflogen, ist aber jetzt wieder zurück in London, wo er dreht. Die haben alle möglichen strikten Regeln und Quarantäne, das ist kein Kinderspiel. Und ich muss besonders vorsichtig sein, weil ich ja meine Herzsache habe, und gehe nicht vor die Kamera, bis es sicher ist. Ich brauche ja nicht dringend einen Job, ich habe genug Geld.

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