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Stars Austropromis
10/07/2020

Rainer Schönfelder über "The Masked Singer Austria": "Grenzgeniale Erfahrung"

Ex-Ski-Ass Rainer Schönfelder steckte im Kostüm der Karpfendiva und erzählt darüber, wie es war, dem Fisch Leben einzuhauchen.

von Stefanie Weichselbaum

Stets, wenn der Tom-Jones-Song „She’s a Lady“ erklang, stolzierte die Karpfendiva mit überdimensionierter Perlenkette und besonderem Hüftschwung auf die Bühne der Puls4-Show „The Masked Singer Austria“.

Die erste Überraschung: Als der Fisch zu singen begann, hörte man eindeutig eine männliche Stimme.

Jetzt musste der Karpfen seine Maske abnehmen und darunter verbarg sich das Ex-Ski-Ass Rainer Schönfelder (Dancing-Stars-Sieger 2013).

„Eine Diva zu spielen als Mann, das ist cool“, lachte er im KURIER-Gespräch. „Ich habe auch extremen Gefallen daran gefunden, mich unter dem Kostüm mal so richtig gehen zu lassen und einmal dieses Divenhafte anzunehmen. Ich bin ja auch dort im Backstage-Bereich nur so herumgegangen. Immer, wenn ich den Raum verlassen habe, war ich die Diva. Das habe ich schon beinhart durchgezogen.“

Und dennoch war es in seinem Outfit nicht immer leicht, eine gute Performance abzuliefern. „Man ist ja mit dem Kostüm wahnsinnig abgelenkt. Wie man sich hört, wie man sich fühlt. Man ist immer mit einer gewissen Unsicherheit am Weg, ob das, was man macht, etwas Gescheites ist“, meinte der sympathische Kärntner. Dennoch sei es „in allen Bereichen eine grenzgeniale Erfahrung“ gewesen.

„Mein Herz hat sofort ja gesagt, aber die Vernunft hat kurz gesagt: Überleg dir einmal, ob du das zeitlich überhaupt schaffst. Das Herz hat die Vernunft dann aber besiegt.“ Denn immerhin ist Schönfelder im Hotel-, Immobilien- und Investmentgeschäft tätig und damit zeitlich sehr eingespannt, was ihm aber die Geheimhaltung gegenüber seinem engsten Umfeld erleichterte. „Ich habe in beruflicher Natur immer die Möglichkeit, Termine und Besprechungen vorzugeben, die plausibel sind, wo ich sein kann. Selbst die Leute, mit denen ich mindestens einmal in der Woche zusammen bin, haben es nicht gecheckt. Das war herrlich – und es hat mir einen Riesenspaß gemacht“, meinte er schelmisch.

Wenn sich weitere musikalische Projekte ergeben, wäre er jedenfalls offen dafür, sieht die Branche aber gerade in einer schwierigen Lage. „Ich singe für mich gerne, habe aber nie eine professionelle Gesangsausbildung genossen. Die Rahmenbedingungen sind aktuell nicht gerade die besten, um sich da in diesem Metier weiter voranzubewegen ... Am Ende muss man sich eine Wurstsemmel kaufen können, ein Dach über dem Kopf brauchen wir und da ist die ganze Branche ohne Corona schon sehr, sehr hart“, meinte er nachdenklich.

Und wer könnte das nächste Woche stattfindende Finale gewinnen? „Ich tue mir schwer, weil meine Meinung natürlich nicht die sein muss, die auch die Öffentlichkeit vertritt. Ich denke, leichte Tendenzen von der Figur her und auch gesanglich hat der süße, plüschige Yeti.“

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