Ex-Kicker Andy Ogris ist froh, dass Vesela Dimova mit ihm so geduldig ist.

© © Andreas Lepsi

Stars Austropromis
03/02/2020

Blut, Schweiß und Lachkrämpfe beim Training für "Dancing Stars"

Von Musterschülern, mittelmäßig Talentierten & Tiefenentspannten - wie sich Ogris, Kirchgasser und Co. beim Training schlagen.

von Lisa Trompisch

Ein Hauch von Turnhallen-Eau de Cologne weht durch die Gänge des ORF-Zentrums am Küniglberg. Nur mehr wenige Tage sind’s bis zur großen „Dancing Stars“-Show (6. März) und die Profis und Promis geben beim Training alles.

„Er gibt wirklich alles, was er kann, zumindest sieht es so aus“, grinst Vesela Dimova in Richtung Ex-Kicker Andy Ogris, der schon von Austria-Kumpel Toni Polster vorgewarnt wurde, wie anstrengend das Ganze ist. „Am Ende des Tages ist es aber noch mal das Zehnfache, was er mir gesagt hat. Wenn ich am Abend zhaus komm, dann bin ich so richtig müde“, meint Ogris, der aber noch tiefenentspannt ist.

„Wenn’s dann aber soweit ist und der Schiedsrichter rein pfeift, dann bin ich bereit. Das war beim Fußball auch immer so.“

Ganz so bereit ist ORF-Moderator Norbert Oberhauser noch nicht. „Mittelmäßig talentiert aber sehr bemüht“, bescheinigt ihm sein Profi Catharina Malek augenzwinkernd. Mit Schokolade und viel Humor versucht sie ihn zu motivieren.

„Sie peitscht mich da durch“, grinst Oberhauser. „Immer wenn Publikum da ist, tanze ich 90 % schlechter, was bei 10 % Können sehr wenig ist. Das ist wie eine Maturaaufgabe. Schrecklich! Ich hoffe, es schaut keiner zu beim ersten Tanz.“

Dann verraten wir jetzt lieber nicht, dass bei der letzten Staffel im Durchschnitt über 803.000 zugesehen haben. Lag vielleicht auch ein bisserl an Ex-Politiker Stefan Petzner und seinen „Beef“ (Streit) mit Jurorin Karina Sarkissova.

Seine Tanzpartnerin Rosi Wieland hat heuer jedenfalls mit Schauspieler Christian Dolezal ein gutes Los gezogen. „Wir tanzen jetzt schon so viele Schritte, wie ich schon lange nicht mehr bei ,Dancing Stars’ getanzt hab’. Und ja, das schaut sehr vielversprechend aus“, meint sie. Einzig, an seiner Haltung muss der groß gewachsene Mime noch ein bisschen arbeiten.

Einen wahren Musterschüler hat Conny Kreuter mit Sänger Cesár Sampson erwischt. Motivation, gutes Gespür für die Musik und eigene Inputs bringt er ins Training mit, wie sie erzählt. „Hin und wieder mangelt es ihm aber meiner Meinung nach an Vertrauen, dass er mir alles zu 1000 % nachmacht“, meint sie augenzwinkernd. „Das kann ich nur zu 100 % widerlegen“, kontert er.

Auf die erste Show freut er sich jedenfalls schon total. „Ich hab’s mir nicht anstrengend vorgestellt, sondern cerebral. Und genau so ist es. Also, dass das alles in meinen Schädel reingeht, da hab ich am Ende des Tages schon 89 % Kapazität ausgelastet“, ist er sich sicher.

Ausgelastete ist auch Opernsängerin Natalia Ushakova, aber sie ist trotzdem ganz im Glück, wie sie sagt. „Ich habe bei der Brust schon 10 Zentimeter abgenommen, bei den Hüften 5 Zentimeter. Meine Füße brennen, wir trainieren wahnsinnig hart, weil ich ganz bei null angefangen habe und auf tausend muss“, erzählt die quirlige Russin.

„Für meinen Tanzpartner Stefan ist es auch wirklich anstrengend, weil ich grüne Anfängerin bin. Und auch er schwitzt wie verrückt und hat abgenommen. Es ist wirklich eine grandiose Leistung, mich zu trainieren“, lacht sie.

Spaß macht’s auch Ex-Ski-Queen Michi Kirchgasser, die vor allem ihre Hüfte neu entdeckt. „Die hat sonst nur nach links und rechts dürfen. Jetzt darf’s auch bissi nach vorne und nach hinten und auch mal einen Schubser geben“, lacht sie. „Beim Tanzen lernt man seinen Körper ganz anders kennen. Das ist das Spannende, was die Promis hier erleben. Und auch, dass sie aus ihrer Komfortzone rauskommen“, weiß Profi Willi Gabalier.

Und aus ihrer Komfortzone muss Kirchgasser so richtig raus. „Hartes Training mit Blut, Schweiß und Lachmuskeln. Also die Bauchmuskeln müssen wir nicht extra trainieren“, grinst Gabalier.

Lesen Sie morgen, wie’s den restlichen vier Promis ergeht.

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