© REUTERS/Stefano Rellandini

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12/17/2020

Wieso George Clooney seine Ehe einem Streit mit Boris Johnson zu verdanken hat

Ausgerechnet ein Streit mit dem britischen Premierminister brachte Amal und George Clooney einander näher.

Spätestens seit ihrer opulenten Traumhochzeit in Venedig im Jahr 2014 gehören George und Amal Clooney zu den wohl prominentesten Paaren der Welt. Die Phase, in der sie einander zu daten begannen, lief jedoch gänzlich unter dem Medienradar. Was ausgerechnet der britische Premierminister Boris Johnson damit zu tun hat, dass es zwischen ihnen gefunkt hat, hat George Clooney in einem Interview ausgeplaudert.

2014 lieferten sich Clooney und Johnson öffentlichen Streit

2014 gerieten sich Clooney und Johnson, der damals noch der Bürgermeister von London war, öffentlich in die Haare. Der Hollywoodstar meinte damals, ein Kulturschatz aus dem Britischen Museum sollte zurück ins Ursprungsland Griechenland gebracht werden - was Johnson überhaupt nicht schmeckte. Clooney forderte, dass die sogenannten "Elgin Marbles" - Bruchstücke aus der Akropolis in Athen - Griechenland zurückgegeben werden sollten. Der Fries war 1801 unter dubiosen Umständen in Athen aus der Akropolis gebrochen worden und anschließend nach London gebracht worden.

Mit seiner Aussage brachte Clooney den damaligen Londoner Bürgermeister gegen sich auf. Johnson bezichtigte den Hollywoodstar, er verfechte eine Agenda der Beutekunst wie einst Hitler. Clooney konterte daraufhin gegenüber der Huffington Post, Johnsons Vergleich könnte "auf ein paar Whiskeys" zurückzuführen sein.

Clooneys entdeckten dank Boris Johnson Gemeinsamkeit

Was der Streit mit Amal Clooney, einst Alamuddin, zu tun hat? Wie George Clooney gegenüber dem Observer erzählte, kamen er und die Menschenrechtsanwältin bei einem ihrer ersten Dates auf das Thema zu sprechen.

"Er verglich mich buchstäblich mit Hitler", sagte Clooney über Johnsons Aussage. Doch die Sache hatte auch etwas Gutes - denn sie brachte ihn und Amal einander näher. "Es war irgendwie toll für mich", versichert Clooney. "Amal und ich waren damals heimlich zusammen. Niemand wusste es. Es gab all diesen Aufruhr über das, was ich gesagt hatte. Und ich habe Amal an diesem Abend zum Abendessen getroffen", erinnerte sich der heute 59-Jährige.

Damals war Amal eine der Anwältinnen, welche die griechische Seite repräsentierten, und setzte sich dafür ein, dass die Artefakte nach Griechenland zurückgebracht werden. Und so seien er und die Juristin schnell ins Gespräch gekommen. Im Rahmen ihrer Diskussion merkten George und Amal Clooney, dass ihre Leidenschaft für internationale Gerechtigkeit sie verband - was den Grundstein für ihre felsenfeste Ehe legte.

Heute ist George Clooney der Meinung, dass er Boris Johnson seine Beziehung mit Amal in gewisser Weise zu verdanken habe. Er sei ihm etwas schuldig, so Clooney. "Ich werde ihm eine Nachricht schicken", sagte er und scherzte: "Eine Dankesnotiz. Und ein Kamm."

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