Anna Prohaska: Mein Lieblingsbuch

für 7 tage…
Foto: Harald Hoffmann  

Über "Kind 44“ von Tom Rob Smith

Goldmann Verlag… Foto: Goldmann Verlag Das ist jetzt kein allgemeingültiges Lieblingsbuch, denn so etwas habe ich nicht bzw. zu viele, um sie aufzuzählen. Ich lese eher selten Krimis, aber dieser hat mich extrem beeindruckt und traf vom Thema her den Nagel auf den Kopf, da ich viel über den historischen Kontext gelesen hatte. Er beginnt mit der Hungerkatastrophe des Stalin-Terrors und begleitet einen jungen MGB-Offizier – selbst Handlanger des Systems –  wie er vom Aufdecker selbst langsam zum Staatsfeind wird. Das Buch beschreibt perfekt die Paranoia in einem Polizeistaat und führt die beiden Erzählstränge so clever und aufregend zusammen, dass einem der Atem stockt.

*  Die österreichisch-englische Sopranistin  ist als „Merab“ in Händels „Saul“ zu sehen: Theater an der Wien, 16. bis 27. Februar, Karten 01/588 85, www.annaprohaska.com
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(KURIER Freizeit am Samstag) Erstellt am
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