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03/22/2021

Angekratztes Image: Prinz William und Kate gehen in die Charme-Offensive

Nach dem verheerenden Oprah-Interview mit Meghan und Harry geben die Cambridges in Sachen Öffentlichkeitspräsenz wieder Vollgas.

"Es waren ein paar harte Tage für sie. Aber sie hat sich ihrer Arbeit und den Verpflichtungen gewidmet", erzählte Adels-Expertin Katie Nicholls über Herzogin Kate, nachdem ihre Schwägerin Meghan gegenüber Oprah Winfrey behauptet hatte, kurz vor ihrer Hochzeit mit Harry von ihr zum Weinen gebracht worden zu sein. Tatsächlich sollen die über sie erhobenen Anschuldigungen Kate aber sehr zusetzen, heißt es aus Insider-Kreisen.

Cambridges in der Image-Krise

Doch nicht nur Kates Image ist nach dem explosiven Oprah-Interview der Sussexes angekratzt. Meghans und Harrys Aussagen über das britische Königshaus hätten die Monarchie in die "größte Krise seit der Abdankung König Eduards VIII. im Jahr 1936" gestürzt, titelte die britische Boulevardpresse, nachdem die Sussexes dem Palast mangelnde Unterstützung vorgeworfen und ein namentlich nicht genanntes Familienmitglied rassistischer Gedankenspiele bezichtigt hatten.

Während Kate aufgrund ihrer Rolle als Ehefrau des zukünftigen Monarchen laut Nicholls nicht in der Position sei, um zu den von Meghan erhobenen Vorwürfen Stellung zu nehmen, soll für William mit dem Auftritt der Sussexes eine Grenze überschritten worden sein. "Für ihn ist es schlimmer, dass Kate von Meghan in einem negativen Licht dargestellt wird, als selbst angegriffen zu werden", behauptet Royal-Biografin Penny Junor gegenüber People.

Anstatt ein offizielles Statement zu veröffentlichen - um Imagekorrektur zu betreiben - gehen die Cambridges einen altbewährten Weg: Sie gehen in die Charme-Offensive. In den vergangenen Tagen haben William und Kate gleich mehrere Auftritte absolviert.

Hatten sie sich bei ihrem ersten offiziellen Termin nach Ausstrahlung des Oprah-Interviews noch mit eisernen Mienen präsentiert ("Wir sind keine rassistische Familie", stellte William bei dieser Gelegenheit klar"), ließen sie sich bei ihren folgenden Auftritten von einer Krise nichts anmerken.

Zärtliche Neckerei am St. Patrick's Day

Am St. Patrick's Day wurde bei einem Online-Auftritt wie gewohnt geschäkert. Herzogin Kate strahlte in Apfelgrün - wenn auch bescheiden in einem Blazer der Modekette Zara. William, der ebenfalls einen grünen Pullover trug, begann seine Ansprache irisch: "Beannachtaí na Féile Pádraig oraibh" (zu Deutsch: "Wir wünschen einen glücklichen St. Patrick's Day").

"Wir freuen uns, Ihnen allen einen sehr glücklichen St. Patrick's Day zu wünschen", teilte Catherine den Zuschauern daraufhin mit - und wurde von ihrem Mann aufgezogen. "Du hast es wieder leicht", teilte er ihr mit, woraufhin Kate in Gelächter ausbrach.

Die Gute-Laune-Strategie schien aufzugehen: Royal-Fans zeigten sich beim Anblick des flirtenden Ehepaares entzückt. "Ich liebe das. Die Cambridges treffen den Nagel immer auf den Kopf. So viel Positivität in diesem Posting", schreibt ein User, während ein anderer die "Führungsqualitäten" des Thronfolgers und seiner Frau lobt.

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Am Donnerstag besuchten die Cambridges dann eine Rettungswache in London, um zu erfahren, wie es um die psychische Gesundheit der Rettungskräfte während der Pandemie bestellt ist. William und Kate wollten wissen, wie Sanitäter und Krankenwagenpersonal mit dem Druck durch Corona umgehen und welche Auswirkungen es hatte, sich von ihrer Familie isolieren zu müssen. Die psychische Gesundheit des medizinischen Personals liegt Prinz William und Herzogin Kate demnach am Herzen.

Herzogin Meghan hatte im Oprah-Interview unter anderem erzählt, dass sie während ihrer Zeit im Palast zuweilen unter Suizidgedanken gelitten hatte, und dass ihre Bitte, professionelle Hilfe zu bekommen, vom Palast abgelehnt worden sei. Umso wichtiger scheint es William und Kate nun, sich öffentlich für das Thema psychische Gesundheit stark zu machen.

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