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03/17/2021

Meghan und Harry: Pfarrer widerlegt ihre Hochzeits-Aussagen

Drei Tage vor ihrer offiziellen Trauung haben sie und Harry einander bei privater Zeremonie das Jawort gegeben, so Meghan gegenüber Oprah.

Drei Tage vor ihrer öffentlichen Hochzeit am 19. Mai 2018 in der St George’s Chapel auf Windsor Castle haben Meghan und Harry einander ganz privat das Jawort gegeben.

"Niemand weiß das, aber wir haben den Erzbischof angerufen und gesagt: 'Dieses Spektakel ist für die Welt, aber wenn wir uns das Jawort geben, wollen wir zu zweit sein'", erzählte Meghan US-Talkmasterin Oprah Winfrey im Rahmen eines Exklusivinterviews, welches in der Nacht auf den 8. März vom Sender CBS ausgestahlt wurde.

Die heimliche Zeremonie fand laut der Herzogin in einem Garten statt. Es wird angenommen, dass das private Jawort im Garten des Nottingham Cottage stattgefunden habe, dem Anwesen auf dem Gelände des Kensington Palace, in dem Harry und Meghan zu der Zeit lebten.

Nur das Paar und der Erzbischof von Canterbury Justin Welby seien laut Meghan anwesend gewesen.

Pfarrer widerspricht Meghans Hochzeits-Aussage

Ein britischer Pfarrer widerspricht dieser Aussage. Gegenüber der Sun behauptet Pfarrer Mark Edwards, dass es die heimliche Heirat, von der Meghan im Oprah-Interview sprach, nie gegeben habe. Es "hat keine Hochzeit stattgefunden", behauptet der Pfarrer und beruft sich dabei auf das Büro des Erzbischofs von Canterbury im Londoner Lambeth Palast.

Während des Lockdowns aufgrund der Corona-Pandemie sei er mit Anfragen zu privaten Hochzeiten regelrecht überflutet worden, erzählt der Pfarrer. Nach dem Oprah-Interview habe er das Büro des Erzbischofs kontaktiert, um "Klarheit über die Kirchenpolitik zu erlangen", wie er auch der Lokalzeitung The Chronicle erzählte. Er behauptet, dass ihm von einem Mitarbeiter im Lambeth Palace, der offiziellen Residenz des Erzbischofs, gesagt wurde, dass dieser "keine privaten Hochzeiten macht".

"Meghan ist Amerikanerin, sie versteht das nicht", wird der Pfarrer zitiert. Er behauptet außerdem, dass die Person, mit der er gesprochen hat, ihm mitgeteilt habe, dass der Erzbischofs von Canterbury ein "privates Gespräch" mit dem Paar über die Hochzeit geführt habe. "Aber ich kann Ihnen versichern, dass bis zum nationalen Fernsehereignis keine Hochzeit stattgefunden hat", soll ihm der Mitarbeiter erzählt haben.

Die Church of England verlangt außerdem, dass zwei Zeugen bei einer Hochzeit anwesend sind. Zeremonien müssen an einem "zertifizierten Ort der Verehrung" stattfinden, der der Öffentlichkeit einen "uneingeschränkten Zugang" ermöglicht, damit Einwände erhoben werden können, klärt der Pfarrer weiter auf.

Ob ihre private Hochzeit möglicherweise nur inoffiziell war, das haben Meghan und Harry in ihrem Interview nicht verraten.

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