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Sport Wintersport
12/11/2020

Vierter zur Halbzeit: Hayböck darf von einer WM-Medaille träumen

Der Oberösterreicher präsentiert sich bei der Skiflug-WM in Planica in starker Verfassung und steht vor dem größten Erfolg seiner Karriere.

von Christoph Geiler

Es ist beeindruckend, was für eine Flugshow Michael Hayböck gerade in Planica abzieht. Der Oberösterreicher schwebt auf dem mächtigen Bakken in Slowenien förmlich in anderen Sphären und fliegt einer Medaille entgegen. Zur Halbzeit der Skiflug-WM liegt Hayböck an vierter Stelle. Vom Führenden Karl Geiger (GER) trennen den Österreicher lediglich acht Punkte. Die Entscheidung erfolgt am Samstag mit zwei weiteren Flügen (16 Uhr).

Im Laufe dieser WM hat Hayböck bereits mehrfach seine persönliche Bestleistung übertroffen. Im ersten Wertungsdurchgang flog der 28-Jährige unglaubliche 245,5 Meter weit und landete beinahe schon im Flachen."Unglaublich, mir ist fast ein bisschen schiach worden, so hoch war ich in der Luft", sagte Hayböck im ORF-Interview.

Im zweiten Durchgang fiel Hayböck nach einem Flug auf 217 Metern vom zweiten auf den vierten Rang zurück. Auf den dritten Platz (Markus Eisenbichler) fehlen aber nur 2,8 Punkte.

Der Auftritt ist umso bemerkens- und bewundernswerter, da der Oberösterreicher gerade erst eine Covid-19-Infektion überstanden hat. Vor der Abreise zur Skiflug-WM konnte Hayböck nur eine Trainingseinheit auf der Kleinschanze in Ramsau absolvieren. Doch das scheint keineswegs ein Nachteil zu sein. Ganz im Gegenteil: Hayböck springt, pardon: er fliegt in Planica völlig losgelöst und locker. "Ich genieße es, dass ich wieder dabei bin."

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Michael Hayböck winkt nun am Samstag sein größter persönlicher Erfolg. In seiner Karriere konnte der Oberösterreicher bislang bei Großereignissen nur Medaillen mit der Mannschaft gewinnen, eine Einzelmedaille blieb ihm verwehrt. Insgesamt feierte der ehemalige Juniorenweltmeister fünf Weltcupsiege, der letzte ist allerdings schon wieder vier Jahr her.

Neben Hayböck ist Österreich in der Entscheidung am Samstag noch mit zwei weiteren Skifliegern vertreten: Philipp Aschenwald liegt zur Halbzeit auf dem 18. Rang, Gregor Schlierenzauer ist 26.

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