© EPA/GUILLAUME HORCAJUELO

Sport Wintersport
12/12/2020

Super-G in Val d'Isère: Überraschung durch Christian Walder

Der Kärntner wird Dritter und steht erstmals in seiner Karriere auf dem Podest. Der Sieg geht an den Schweizer Mauro Caviezel.

von Christoph Geiler

Dichter Schneefall, schlechte Sicht, eine anspruchsvolle Kurssetzung - beim ersten Speedrennen in diesem Weltcupwinter waren die Abfahrer gleich einmal mächtig gefordert. Kaum ein Läufer bewältigte den Super-G von Val d'Isère ohne Fehler.

Am besten meisterte diese Herausforderung der Schweizer Mauro Caviezel: Der 32-Jährige bestätigte mit seinem ersten Weltcupsieg, dass er nicht von ungefähr im letzten Winter die kleine Kristallkugel im Super-G gewonnen hat.

Die leidgeprüften österreichischen Ski-Herren durften derweil im fünften Saisonrennen endlich den ersten Podestplatz bejubeln. Aber es war nicht etwa einer der Mitfavoriten Vincent Kriechmayr und Matthias Mayer, der vom Stockerl lachte, sondern ein Mann, den nur die wenigsten auf der Rechnung hatten: Christian Walder.

Der 29-jährige Kärntner landete hinter dem Norweger Adrian Smiseth Sejersted auf dem dritten Platz und sorgte damit für das beste Ergebnis in seiner Karriere.

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"Ich wollte zeigen, was ich drauf habe", meinte der Freund der ÖSV-Abfahrerin Cornelia Hütter nach dem Rennen. Val d'Isère scheint ein guter Boden für den 29-Jährigen zu sein. 2014 hatte er auf der gleichen Piste seinen ersten Europacup-Sieg gefeiert.

Ganz aus heiterem Himmel kommt der dritte Platz des Österreichers dann freilich auch wieder nicht. In der vergangenen Saison hatte Christian Walder bereits mit einem vierten Platz im Super-G von Saalbach aufgezeigt.

Walders ÖSV-Teamkollegen haderten derweil mit ihren Fahrten. Vincent Kriechmayr unterlief ein "blöder Fehler", wurde aber trotzdem noch Fünfter. Auch Matthias Mayer hatte seine Probleme und landete auf dem elften Rang.

Am Sonntag findet in Val d'Isère noch die erste Saisonabfahrt statt. Im Abschlusstraining am Freitag hatte Kriechmayr die Bestzeit aufgestellt.

Christian Walder ist in der Abfahrt übrigens nur Zuschauer: Der Super-G-Dritte hatte in der internen Qualifikation keinen Startplatz ergattern können.

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