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Sport Wintersport
01/15/2022

Snowboard-Weltstar Shaun White qualifiziert sich für die Olympischen Spiele

Der Kalifornier musste bis zuletzt um die Peking-Reise zittern. Eine Corona-Infektion hatte den 35-Jährigen zurückgeworfen.

von Karoline Krause-Sandner

Shaun White hat sich sportlich für die Olympischen Spiele in China empfohlen. Ein dritter Platz beim Weltcup im Schweizer Laax hinter dem Japaner Ayumu Hirano und dem Schweizer Jan Scherrer war für den US-Amerikaner gerade gut genug, um viertbester Halfpipe-Fahrer im starken US-Snowboardteam zu werden.

Die endgültige Nominierung für die Winterspiele muss der US-Verband bis 21. Jänner bekannt geben. Whites nächster Verfolger aus dem Team, Chase Blackwell, kann ihn bis Olympiastart zumindest in der FIS-Wertung nicht mehr überholen. Somit kann der 35-jährige White wohl demnächst zu seiner fünften Olympia anreisen.

Dabei hat der Snowboarder, der den Sport geprägt hat wie kein anderer, schon längst Pläne für die Zeit nach seiner aktiven Karriere geschmiedet. Neben etlichen anderen Standbeinen hat der Millionär diese Woche seine eigene Lifestyle-Marke auf den Markt gebracht. Bei “Whiteout” erhältlich: Snowboards, Snowboardkleidung und Streetwear.

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Die Marke ist eigentlich aus einer Not entstanden. Denn der Multimillionen-Dollar-Vertrag mit der Firma Burton, von der White seit dem Alter von sieben Jahren gesponsert wurde, lief kurz vor den Olympischen Spielen in Pyeongchang 2018 aus. Zwar kooperierte Gründer Jake Burton noch mit White bei Olympia, danach war er aber aus.

Doch White ist bekannt dafür, sich seine eigenen Dinge zu schneidern - im übertragenen Sinne. Sei es eine eigene Pipe zum Trainieren in den USA, Lifestyle-Produkte oder zuletzt eine App für Videospiele. Seit einigen Jahren tüftelt er an eigenen Snowboards, um seine Performance in der Halfpipe weiter zu steigern.

Das alles hilft dem US-amerikanischen Multitalent nicht nur sportlich, sondern auch finanziell. Das aktuelle Nettovermögen von White beträgt satte 60 Millionen US-Dollar. Er soll jedes Jahr allein durch Sponsorenverträge satte zehn Millionen US-Dollar verdienen.

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