Nach vielen Rückschlägen: Ein ÖSV-Abfahrer kommt in Schwung
Quizfrage: Wer war am vergangenen Samstag in der Hahnenkamm-Abfahrt in Kitzbühel zweitbester Österreicher?
Richtig: Manuel Traninger als 24.
Dem Steirer konnte man das größte österreichische Debakel auf der Streif jedenfalls nicht anlasten.
Mit dem 24. Platz erreichte Manuel Traninger auf der Streif sogar das beste Weltcup-Ergebnis seiner Laufbahn und konnte endlich sein Potenzial unter Beweis stellen.
Manuel Traninger gewann den Super-G in Verbier
2,47 Sekunden vor Hintermann
Diesen Schwung nahm der Steirer auch in den Europacup mit. Manuel Traninger gewann am Dienstag den Super-G in Verbier mit großem Vorsprung (0,7 Sekunden) und ließ dabei etliche renommierte Weltcup-Abfahrer hinter sich.
Dem Schweizer Niels Hintermann, bei der Hahnenkamm-Abfahrt immerhin auf Rang 6, nahm Traninger zweieinhalb Sekunden ab.
Manuel Traninger kann diese Erfolgserlebnisse auch gut brauchen. Die Karriere des 27-Jährigen war gekennzeichnet von vielen Rückschlägen und Verletzungen. Immer dann, wenn er gerade wieder an die Weltcup-Tür geklopft hatte, folgte wieder ein Dämpfer.
Am Wochenende wird Traninger die nächste Chance im Weltcup erhalten. Am Sonntag wartet die Abfahrt in Crans Montana, wo 2027 die WM stattfinden wird.
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