Salzburgs Nummer eins Jean-Philippe Lamoureux

© Red Bull/GEPA/Jasmin Walter

Sport Wintersport
11/24/2019

Eishockey: Wieso Salzburg Gegnern die kalte Schulter zeigt

Der Titelfavorit bestätigt die Vorhersagen und empfängt am Sonntag die Vienna Capitals.

von Peter Karlik

Geht es nach der Statistik, dann endet am Sonntag das Spitzenspiel der Eishockey-Meisterschaft von Salzburg gegen die Capitals mit 4:2,05. Das ist nach 18 Runden das durchschnittliche Resultat des Tabellenführers.

Nach knapp der Hälfte des Grunddurchgangs haben sich die Vorhersagen bestätigt: Der Budget-Krösus der Liga bekommt in dieser Saison seine Power auch auf das Eis. Das hat mehrere Gründe.

Die Nummer eins trägt diese Zahl auf dem Rücken: Tormann Jean-Philippe Lamoureux wirkt nach seinem Wechsel von Wien nach Salzburg noch sicherer und leistet sich nichts, das seine Teamkollegen nicht ausbessern können.

Mit Liga-Topscorer Raphael Herburger und der Nummer vier Thomas Raffl hat Salzburg die zwei offensivstärksten Österreicher. Es sind meistens die Klubs mit den besten einheimischen Profis, die am Ende die Nase vorne haben.

Salzburg siegte im ersten Duell 4:1

Respekt aus Wien

Der heutige Gegner aus Wien ist als Dritter (hinter Bozen) das zweitbeste österreichische Team. Aber bei Weitem nicht so konstant. „Salzburg ist das einzige High-Scoring-Team der Liga“, sagt Capitals-Coach Dave Cameron. Sein Team hat damit Probleme. Wenn nicht die Top-Stürmer Holzapfel, Loney oder Olden treffen, dann ist es derzeit kaum möglich, die Schwächen im Defensivverhalten zu kaschieren. Dazu kommt in Wien das Pech, dass sich unersetzbare Spieler verletzten. Rotter fehlt bis Jänner, Hartl auf unbestimmte Zeit, Peter bis zum Saisonende, Bauer wurde zuletzt durch Farmteam-Spieler ersetzt. Zumindest Verteidiger Hackl kehrte am Freitag zurück. Aufgrund der Ausgeglichenheit unter den fünf, sechs Salzburg-Verfolgern ist ein Platz in den Top-5 keine Selbstverständlichkeit für die Capitals.

Erfreulich für Österreichs Teamchef Roger Bader: Mit David Kickert (92,7 Prozent gehaltene Schüsse) und Daniel Madlener (92,8) bringen zwei österreichische Goalies starke Leistungen – Kickert in Linz noch dazu als Einsertormann, auf dem viel Druck lastet. Damit hat das österreichische Team bei der B-WM 2020 in Laibach zumindest einen Tormann mit dem Selbstvertrauen eines Stammspielers.

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