888 Euro für 1 Weltcuppunkt: Das verdienten die Stars des Winters

Julia Scheib kassierte 340.942 Euro an Preisgeldern und war damit die österreichische Topverdienerin. Langläuferin Teresa Stadlober durchbrach die 100.000-Euro-Grenze.
Julia Scheib nach ihrem Sieg beim Riesentorlauf am Semmering 2025 mit Sektflasche

Der Erfolgslauf von Julia Scheib in der abgelaufenen Weltcupsaison schlägt sich auch auf dem Konto der Steirerin nieder: Die Gewinnerin der Riesentorlauf-Kugel streifte 340.942 Euro an Preisgeldern ein und ist damit die klare Nummer 1 in der internen ÖSV-Verdienstrangliste.

Zum Vergleich: Vincent Kriechmayr, der Topverdiener im österreichischen Männer-Team, kassierte im Winter „nur“ 247.205 Euro, der Oberösterreicher hat im Gegensatz zu Scheib (fünf Saisonsiege) aber auch nur zwei Rennen gewonnen.

Mikaela Shiffrin und Marco Odermatt waren die Topverdiener im letzten Weltcup-Winter

Der Krösus im Skisport ist einmal mehr Marco Odermatt, auf dessen Konto in dieser Saison 741.254 Euro landeten. Allein in Kitzbühel kassierte der Schweizer für die Ränge 1 (Super-G) und 2 (Abfahrt) 152.000 Euro.

Bei den Frauen führt Gesamtweltcupsiegerin Mikaela Shiffrin (615.167 Euro) das Ranking an, die Salzburgerin Lisa Grill, die heuer im Super-G in Soldeu 30. wurde, erhielt für ihren einen Weltcuppunkt 888 Euro.

Teresa Stadlober lief in diesem Winter zur Hochform auf - das freut auch ihr Konto

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Starke Stadlober

In den übrigen Sportarten sind die Preisgelder seit jeher deutlich geringer als bei den Alpinen. Topleistungen werden aber auch da honoriert.

Skisprung-Seriensieger Domen Prevc (SLO) wäre mit seinen 488.073 Euro bei den Skifahrern die Nummer drei, Daniel Tschofenig verdiente als bester Österreicher bis zum Weltcupfinale in Planica 185.664 Euro. 

Langläuferin Teresa Stadlober, die Zweite bei der Tour de Ski, darf sich über 102.212 Euro freuen. Bei den Snowboardern war Sabine Payer mit 75.458 Euro die österreichische Nummer 1.

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