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Kein Kitzbühel-Sieg für Schwärzler/Oberleitner, Bublik triumphiert

Die Österreicher mussten sich im Endspiel der Generali Open den Tschechen Petr Nouza/Patrik Rik geschlagen geben. Alexander Bublik gewann das Einzel ohne Satzverlust.
Guter Auftritt von Schwärzler und Oberleitner (re.).

Neil Oberleitner und Joel Schwärzler haben den Doppel-Titel beim Tennisturnier in Kitzbühel am Samstag verpasst. Das dank einer Wildcard erstmals gemeinsam auf der ATP-Tour angetretene ÖTV-Duo musste sich im Finale des Sandplatz-Klassikers den Tschechen Petr Nouza/Patrik Rikl nach Satzführung noch mit 6:1,6:7(3),5:10 geschlagen geben. Oberleitner/Schwärzler hatten bei ihrem Überraschungslauf bis dahin keinen Satz abgegeben.

Das Endspiel begann bei leichtem Regen, sorgte phasenweise aber für Begeisterung beim mit Ponchos ausgestatteten Publikum. Der 19-jährige Schwärzler und der sechs Jahre ältere Oberleitner, Neffe von Turnierdirektor Alexander Antonitsch, starteten mit zwei Breaks und einer 5:0-Führung. Im zweiten Durchgang wehrten sie bei Aufschlag Oberleitner beim Stand von 4:5 einen Satzball ab, mussten im Tiebreak aber den ersten Satzverlust des Turniers hinnehmen. Im Match-Tiebreak gelang den Tschechen das erste Minibreak zum 3:1. Sie gerieten danach nie mehr in Rückstand.

Oberleitner reagierte selbstkritisch

"Ich habe das Gefühl, dass ich die beiden Tiebreaks nicht so gut gespielt habe. Ich habe schon viele Fehler gemacht", meinte der Wiener Oberleitner auf ServusTV. Die Enttäuschung sei groß, in ein oder zwei Tagen werde man aber mit der Woche zufrieden sein. Ähnlich sah das ÖTV-Hoffnung Schwärzler. "Es ist sehr bitter, weil wir kein Break bekommen haben", sagte der Vorarlberger. Nouza/Rikl hätten aber zwei sehr gute Tiebreaks gespielt. "Sie haben uns nicht viele Punkte geschenkt." Die Freude über die Finalteilnahme sei sehr groß. Schwärzler: "Wenn wir nächstes Jahr wieder hier spielen, vielleicht holen wir es uns dann."

Vorerst wurde der heimischen Doppeltradition in Kitzbühel kein weiterer Titel hinzugefügt. 2021 und 2023 hatten Alexander Erler und Lucas Miedler das Heimturnier gewonnen. Im Vorjahr triumphierte Erler gemeinsam mit dem Deutschen Andreas Mies.

Bublik gewann das Einzel

Im Anschluss an das Doppelfinale fand das Einzel-Finale zwischen Alexander Bublik und Arthur Cazaux statt. Der als Nummer eins gesetzte Kasache gewann mit 6:4, 6:3 und gewann das gesamte Turnier ohne Satzverlust. "Ich kann es nicht glauben, dass es mir gelungen ist. Ich bin sehr froh, dass ich trotz der vielen Regenprobleme durchgekommen bin", sagte Bublik, der erst vor einer Woche in Gstaad  gewonnen hatte. 

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