Bresnik zur Tennis-Revolution: "Helden werden zu Marionetten“

Bresnik zur Tennis-Revolution: "Helden werden zu Marionetten“
Künftig dürfen Profis während der Matches Anweisungen von ihren Coaches erhalten. Das Experiment ist umstritten. Erfolgstrainer Bresnik über mündige Spieler und die Frage, ob es Dominic Thiem helfen könnte.

Manche sprechen von einer Revolution im Tennissport. Die große Herren-Tour ATP startet ab 11. Juli ein Experiment, bei dem das aktive Coaching der Spieler während eines Matches erlaubt wird. Auch bei den US Open im Spätsommer werden Gespräche von Profis mit ihren Trainern zu hören sein. Erlaubt wird das Coaching freilich nur unter bestimmten Bedingungen: Der Trainer muss sich an einem dafür vorgesehenen Sitzplatz befinden, die Anweisungen dürfen nicht während eines Ballwechsels erfolgen. Verbales Coaching ist nur dann erlaubt, wenn sich der jeweilige Spieler auf derselben Seite wie sein Betreuer befindet, non-verbales Coaching wie Signale mit der Hand darf immer erfolgen.

Wie wird dieses Experiment im Tennislager aufgenommen? Wird es das Spiel verändern? Günter Bresnik, viele Jahre Trainer von Tennisgrößen wie Horst Skoff, Boris Becker oder Dominic Thiem, gibt Antworten.

KURIER: Was halten Sie vom aktiven Coaching?

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