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Medwedew ringt Zverev nieder und steht im Halbfinale der ATP Finals

Nach einem Krimi gegen den deutschen Olympiasieger ist der Russe der erste Semifinalist bei den ATP Finals. Ersatzmann Sinner gewann.

11/16/2021, 06:33 PM

Titelverteidiger Daniil Medwedew steht bei den ATP Finals in Turin vorzeitig im Halbfinale. Der als Nummer zwei gesetzte Russe gewann am Dienstag einen Krimi gegen den deutschen Weltranglistendritten Alexander Zverev mit 6:3, 6:7 (3), 7:6 (6) und damit auch sein zweites Gruppenspiel. Der Aufstieg in die nĂ€chste Runde war schon fix, da der Italiener Matteo Berrettini verletzungsbedingt seinen RĂŒckzug aus dem Turnier bekannt gab. FĂŒr ihn sprang Jannik Sinner als Ersatz ein.

Der 20-jĂ€hrige SĂŒdtiroler traf noch am Abend auf den Polen Hubert Hurkacz und siegte dabei mit 6:2,6:2 ĂŒberraschend klar. Sinner darf nun sogar vom Halbfinale trĂ€umen, dafĂŒr benötigt er aber zum Abschluss nicht nur einen Sieg gegen Medwedew, sondern muss auch darauf hoffen, dass Zverev nicht gegen Hurkacz gewinnt. Sollten die beiden nĂ€mlich am Ende sieggleich sein, wĂŒrde Zverev weiterkommen, da er eine Partie mehr gespielt hat.

Berrettini hatte schon gegen Zverev am Sonntag beim Stand von 6:7 (7), 0:1 wegen einer Bauchmuskelverletzung aufgegeben und gab wenige Stunden vor seiner zweiten Partie seine Entscheidung gegen eine weitere Teilnahme bekannt. „Ich bin am Boden zerstört, und ich habe niemals gedacht, dass ich beim wichtigsten Tennis-Event, das jemals in Italien ausgetragen wird, so aufgeben muss“, sagte der 25-jĂ€hrige Wimbledon-Finalist.

Medwedew war im Duell mit Zverev insgesamt der etwas konstantere Spieler, leistete sich weniger Fehler. Der dritte Satz hĂ€tte durchaus aber auch ein anderes Ende nehmen können. Zverev ließ bei 5:5 eine Breakchance aus, womit Medwedew weiter im Turnierverlauf ohne Aufschlagverlust ist. Im Tiebreak konnte der 24-jĂ€hrige Olympiasieger bei 4:6 zwar noch zwei MatchbĂ€lle in starker Manier abwehren, Nummer drei dann allerdings nach 2:35 Stunden nicht mehr.

ErinnerungswĂŒrdig

Damit triumphierte der US-Open-Champion zum fĂŒnften Mal in Folge gegen den Deutschen und liegt nun im Head-to-Head mit 6:5 voran. „Das war definitiv eines jener Matches, das in Erinnerung bleiben wird“, sagte Medwedew. Der Siege fĂŒhle sich unglaublich gut an. Auch 2020 waren die beiden beim Saison-Abschlussturnier aufeinandergetroffen, auch da hatte Medwedew (6:3, 6:4) die Oberhand behalten.

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