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Sport Motorsport
02/17/2020

Warum Österreich in der Formel 1 Thema bleibt

In Mondsee wurde der neue Racing Point präsentiert, Spielberg soll im Kalender bleiben.

von Florian Plavec

Ein österreichischer Fahrer fehlt auch 2020 in der Formel 1. Abgesehen davon ist Rot-Weiß-Rot in der Königsklasse auch heuer wieder stark vertreten. Da sind etwa die Teamchefs Toto Wolff (Mercedes) und Franz Tost (Alpha Tauri), da ist Helmut Marko, der Motorsportberater von Red Bull, Josef Leberer, der langjährige Fitnessexperte von Alfa Romeo (früher Sauber), Christoph Ammann, der Ticketchef und Sicherheitsexperte, und viele mehr.

Mann im Hintergrund

Und da ist natürlich auch Dietrich Mateschitz, dessen Red-Bull-Konzern nicht nur zwei Teams hat (Red Bull Racing und Alpha Tauri), sondern auch Betreiber der Rennstrecke in Spielberg ist. Im Gespräch mit den Salzburger Nachrichten bekräftigte der 75-Jährige, dass die Formel 1 auch nach Auslaufen des aktuellen Vertrages nach dieser Saison in Österreich zu Gast sein wird. Formel-1-Boss Chase Carey stehe dem jedenfalls positiv gegenüber, sagte Mateschitz. „Er ist ja gern bei uns und will den österreichischen Grand Prix weiter haben. Also wird es kein großes Problem sein, zu verlängern.“

Der neue Bolide von Alpha Tauri wurde am Freitag im Hangar-7 in Salzburg vorgestellt, jener von Racing Point gestern in Mondsee, in der Zentrale des österreichischen Sponsors BWT. Allerdings zeigte das Team vorerst nur ein umlackiertes Modell der Vorsaison. Das aktuelle Auto ist schon auf dem Weg zum Circuit de Barcelona-Catalunya, wo am Mittwoch die Testfahrten beginnen. Saisonstart ist am 15. März in Melbourne.