© APA/AFP/GIUSEPPE CACACE

Sport Motorsport
12/14/2021

Kopfweh nach WM-Party: Wie es für Verstappen und Hamilton weitergeht

Das dramatische WM-Finale der Formel 1 in Abu Dhabi liegt nicht nur den Protagonisten immer noch im Bauch.

von Günther Pavlovics, Florian Plavec

Auch zwei Tage nach dem sowohl spektakulären als auch höchst umstrittenen WM-Finale in Abu Dhabi sind noch nicht alle Wogen geglättet. Lewis Hamiltons Bruder Nicolas schimpfte auf Instagram, dass Hamilton „der wahre Champion“ sei.

„Die FIA hat ihre eigenen Regeln gebrochen, was eine Schande für unseren gesamten Sport ist.“ Tatsächlich war auch am Dienstag noch nicht klar, ob Mercedes die Berufung gegen die umstrittenen Entscheidungen der Rennleitung (rechts) fallen lassen wird.

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Die Nummer 1

Gegen Max Verstappen richtete sich die Kritik dezidiert nicht. „Herzlichen Glückwunsch zu dieser fantastischen Saison“, richtete Nicolas Hamilton aus. Der Niederländer bestätigte gestern, dass er im Jahr 2022 mit der Startnummer 1 in die Rennen gehen wird, die ihm als Weltmeister zusteht.

Lewis Hamilton hatte zuletzt auf die Ehre verzichtet und blieb auch als Titelträger bei seiner Nummer 44. Am Dienstag saß der neue Weltmeister mit goldenen Rennschuhen schon wieder im Auto, das noch die Nummer 33 trug: In Abu Dhabi standen Reifentests an.

Und zwar ohne Lewis Hamilton. Der Brite hatte aber einen guten Grund, die neuen Pneus von 2022 nicht zu testen. Nachdem er seit einem Jahr schon den Titel „Sir“ trägt, erfolgt am Mittwoch die offizielle Zeremonie, bei der er zum Ritter geschlagen wird. Die Niederlage am Sonntag hat der 36-Jährige jedenfalls wie ein Gentleman hingenommen, nach dem höchst emotionalen Finish gratulierte er Verstappen fair.

Ecclestone schimpft

Scharfe Kritik an der Titelentscheidung kam allerdings von Hamiltons Landsmann Bernie Ecclestone. Der 91-jährige frühere Geschäftsführer der Formel 1 sprach von einem Desaster. Es sei ein Witz“, dass live zu hören war, wie Teamchefs „während eines Rennens versuchen, Entscheidungen der Rennleitung zu beeinflussen“.

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Den Protest aus dem Mercedes-Lager könne er nicht nachvollziehen, sagte Ecclestone: „Sie bauen wahrscheinlich die besten Autos der Welt. Durch den Protest erhält der Stern aber immense Kratzer.“

Formel 1 auf dem Wasser

Nach dem Triumph auf dem Asphalt gab Red Bull am Dienstag den Einstieg in die Formel 1 des Segelns bekannt. Ab sofort ist Red Bull Racing Partner des Schweizer Syndikats Alinghi und wird versuchen, 2024 die älteste Sport-Trophäe der Welt zu gewinnen, den America’s Cup. „Wir nehmen die Formel-1-DNA und verwenden sie für das Boot. Da ist so volle Energie drinnen“, sagte Formel-1-Teamchef Christian Horner.

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