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Fußball
08/12/2019

WSG Tirol will für das Cup-Match gegen Austria heimwandern

Die Bundesliga-Heimspiele trägt der Aufsteiger am Tivoli aus. Das Cupmatch soll in Wattens stattfinden.

von Christoph Geiler

"Die Austria? Da sind wir schon eine Runde weiter." Als Thomas Silberberger im VIP-Klub des Tivolistadions vom prominenten Cup-Los für die zweite Runde erfuhr, war der Trainer von WSG Tirol zu Scherzen aufgelegt. Bekanntlich hatte der Aufsteiger den Wienern in der ersten Runde überraschend das Haxl gestellt und 3:1 gewonnen.

Schon damals prophezeite Silberberger: "Ich bin froh, dass wir die Austria gleich zu Beginn bekommen haben. In einigen Wochen wird diese Mannschaft ganz anders auftreten." Wie's der Zufall will, stehen sich die beiden Teams Ende September in der zweiten Cup-Runde erneut gegenüber.

Dieses Duell soll dann allerdings nicht im Tivolistadion über die Bühne gehen, in dem WSG Tirol seine Bundesligaheimspiele austragen muss. Für das Cup-Match will der Liga-Neuling in die vertraute Umgebung des Gernot Langes-Stadions in Wattens zurückkehren. Die kleine Arena erfüllt nicht die Kriterien für die Bundesliga, im Cup steht das Stadion allerdings als Spielwiese zur Verfügung.

"Das ist unser erklärter Wunsch, dieses Cup-Match in Wattens auszutragen", erklärt WSG-Sportchef Stefan Köck. Mit dieser Entscheidung wollen sich die Klubverantwortlichen auch bei den langjährigen treuen Fans aus Wattens bedanken, die jetzt für die Heimspiele nach Innsbruck pendeln müssen. "Ein Cupspiel vor 3500 Leuten im Gernot Langes-Stadion hätte was, das wäre ein toller Rahmen", sagt Köck.