Viktoria gegen Traiskirchen: Herzog zu Gast bei Spezl Polster
Normalerweise sorgt eine Regionalliga-Ost-Partie zwischen zwei Mannschaften, die aussichtslos im Tabellen-Mittelfeld positioniert sind, nicht unbedingt für einen großen Zuschaueransturm. Dieses Wochenende war es aber anders. Beim Heimspiel der Wiener Viktoria gegen den FCM Traiskirchen war der Sportplatz sehr gut besucht.
Das lag wohl auch daran, dass ein Sportartikelhersteller seine neuen Produkte herzeigte. Diese Präsentation war aber nicht der Grund dafür, dass sich auch Sport-Prominenz am Spielfeldrand blicken ließ: Ex-Teamspieler Andreas Herzog und Olympia-Silbermedaillist im Slalom von 2006 Reinfried Herbst gönnten sich 90 Minuten Regionalliga in Reinform. In einer durchaus ansehnlichen Partie zwischen der Viktoria und Traiskirchen sahen die zwei Sportgrößen vergangener Tage, wie sich beide Mannschaften mit einem 2:2 unentschieden trennten.
Während Herbst von Toni Polster zum Spiel eingeladen wurde, ist für Herzog jedes Spiel von Traiskirchen derzeit etwas sehr Besonderes. Sein Sohn Luca wechselte im Winter von Landesligist Stockerau zum FCM. Das Endergebnis tut auch der Freundschaft zwischen Andi Herzog und Toni Polster ganz gut, wie Herbst hervorstreicht: „Andi hat jetzt einen Riesenvorteil heute, wär das Spiel anders ausgegangen, hätte es beim Bier in der Kabine Diskrepanzen gegeben!“ „Dann wären wir wohl per Sie zwei Wochen lang“, fügte Herzog lachend noch hinzu. Er machte auch gleich klar, dass obwohl sein Spezl Polster die Viktoria trainiert, er zu Traiskirchen und seinen Sohn hält. Seine Einsätze für Traiskirchen hielten sich aber bis jetzt in Grenzen.
In zwei Spielen sammelte er in der Rückrunde 10 Einsatzminuten - auch gegen die Viktoria saß er 90 Minuten auf der Bank. Angesprochen auf die fehlenden Einsatzminuten seines Sohnes hat Herzog eine klare Nachricht: „Als Junger muss man sich durchbeißen und weiter hart an sich arbeiten, dann kommen die Minuten!“
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