Rückschlag: Trainer Kühbauer muss weiter auf Kapitän Dibon (re.) verzichten

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Sport Fußball
09/09/2021

Schock für Christopher Dibon: Der Rapid-Kapitän wurde operiert

Der Rapid-Kapitän wird von der nächsten Knie-OP zurückgeworfen. Der 30-Jährige kam nach seinem Comeback nur auf zwei Einsätze.

von Alexander Huber

Er ist der Kapitän. Er ist auf den aktuellen Werbeplakaten abgebildet. Er ist intern –  anders als Vorgänger Dejan Ljubicic – auch der Mann, der auf den Tisch haut, wenn es nötig ist.

Aber spielen wird Christopher Dibon noch länger nicht. Der vom Verletzungspech verfolgte Rapid-Kapitän fällt erneut aus. Der 30-Jährige wurde am Knie operiert.

Der Saisonstart war zwar nicht perfekt verlaufen, aber immerhin war der Innenverteidiger wieder fit. Nach mühsamen Monaten und hartem Training meldete sich Dibon gegen Ende der vergangenen Saison im Mannschaftstraining zurück. Am 3. Juni 2020, zum verspäteten Start der Corona-Meistergruppe 2020  in Salzburg (0:2) war es passiert. Dibon zog sich nach nur wenigen Minuten einen Kreuzbandriss und weitere Verletzungen im linken Knie zu.

Damit der Abwehrchef ohne Stress zurückkehren kann, verschob Trainer Didi Kühbauer das Comeback in die Vorbereitung auf die aktuelle Saison. Am 28. Juli, beim 0:2 in Prag wurde Dibon für den angeschlagenen Leo Greiml nach 60 Minuten eingewechselt.

Schritt zurück

EM-Starter Adam Hlozek war natürlich ein undankbarer Auftaktgegner, aber der selbstkritische Routinier erkannte, dass noch etwas fehlt zum Stammspieler. Dibon ließ sich nach Rücksprache mit Kühbauer zu Rapid II versetzen. Die Spielpraxis bei den Amateuren sollte die nötige Form zurückbringen.

„Dieser Schritt zeigt, welch großartiger Mensch und Sportler der Dibi ist. Er versteht, dass wir in den englischen Wochen kaum normal trainieren können und will deshalb lieber selbst beim Zweierteam spielen“, jubelte Kühbauer und hoffte auf eine Rückkehr in alter Stärke nach der Länderspielpause.

Doch auch in der 2. Liga gab es Probleme für den Kapitän. 71 Minuten war er gegen Kapfenberg im Einsatz, dann folgten Schmerzen und eine Pause, weil das Knie öfters angeschwollen war.

Mit dem Ärzteteam wurde entschieden, dass das Knie athroskopiert werden sollte. Ende August kam die ernüchternde Diagnose: Eine weitere Reha mit Schiene am linken Knie und danach langes Aufbautraining sind nötig.

Ersatz Aiwu

Dibon muss erneut um ein Comeback kämpfen, sein Vertrag läuft mit Saisonende aus. Die sportliche Führung hat schnell geschalten und auch deswegen alles versucht, um am 30. August Emanuel Aiwu um 750.000 Euro von der Admira zu kaufen.

Der U-21-Teamspieler wird im Europacup-Herbst neben dem aktuellen Kapitän Hofmann, Greiml und Wimmer gebraucht werden. Zusätzlich kann der 20-Jährige auch als Sechser vor der Abwehr spielen.

Was Christopher Dibon zu seiner neuerlichen Verletzung und seinen Zukunftsplänen sagt, lesen sie im Freitag-KURIER.

 

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