Kurt Russ ist Nachfolger von Markus Schopp als Hartberg-Trainer

FUSSBALL TIPICO-BUNDESLIGA / QUALIFIKATIONSGRUPPE: TSV PROLACTAL HARTBERG - FK AUSTRIA WIEN
Der 56-Jährige absolvierte 28 Länderspiele für Österreich und war zuletzt als Co-Trainer bei den Steirern beschäftigt.

Kurt Russ tritt die Nachfolge von Markus Schopp als Trainer des TSV Hartberg an. Das gab der Bundesligist am Mittwochabend bekannt. Der 56-jährige Russ arbeitete in der vergangenen Saison bereits als Co-Trainer bei den Oststeirern. Schopp hatte den TSV am Dienstag verlassen und beim englischen Zweitligisten Barnsley angeheuert.

Russ bedankte sich für die Chance, die ihm von Hartberg geboten wird. "Es ist für mich eine Riesensache und war immer mein großes Ziel. Ich konnte auch aus der Zusammenarbeit mit Markus (Anm.: Schopp) einiges mitnehmen und wir haben vieles erreicht. Es gibt nichts Besseres, als dieses Abenteuer in Hartberg zu starten. Hier steht der ganze Verein hinter dem Trainer und das Umfeld lässt ruhiges Arbeiten zu, das bracht man auch, um diese Arbeit anzugehen", wurde der Steirer in einer Vereinsaussendung zitiert.

Für die kommende Saison hat sich Russ viel vorgenommen. Er hoffe, die Erwartungen erfüllen zu können, meinte der Coach. "Jetzt gilt es, hart und akribisch zu arbeiten. Ich bin überzeugt, dass wir eine schlagkräftige Truppe haben und gut performen werden."

Als Assistenzcoach von Russ fungiert ab sofort der 35-jährige Andreas Lienhart, der nach zwei Saisonen als Profi beim TSV vom Spielfeld auf die Trainerbank wechselt. Geschäftsführer und Obmann Erich Korherr ist von diesen Personalentscheidungen überzeugt und sprach von einem "sehr harmonischen Trainerteam". Russ sei die beste Lösung für den TSV Hartberg. "Seine menschlichen und fachlichen Qualitäten sind absolut überzeugend. Er kennt den Verein mittlerweile bis ins Detail, kennt die handelnden Personen und Abläufe", sagte Korherr.

Russ spielte als Profi unter anderem für Kapfenberg, Vienna, FC Tirol, Wacker Innsbruck und den LASK und brachte es auf 28 Länderspiele, darunter zwei Auftritte bei der WM 1990 in Italien. Der Ex-Verteidiger arbeitete danach unter anderem von 2013 bis 2016 und von 2018 bis 2020 als Chefcoach beim Kapfenberger SV, war aber bisher noch nie bei einem Oberhaus-Klub hauptverantwortlicher Trainer.

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