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Sport | Fußball
05/05/2019

Keine Panik in Hartberg: "Wir werden uns da schon herausziehen"

Die Steirer übernahmen durch die 0:1-Niederlage am Tivoli die Rote Laterne von Wacker Innsbruck.

Möglicherweise wird bald einmal der Tag kommen, an dem man beim TSV Hartberg die Ligareform verdammt. Zwar sind die Oststeirer erst durch die Aufstockung auf zwölf Teams in die Bundesliga gelangt, aber die ebenfalls neu eingeführte Punkteteilung scheint dem Aufsteiger gerade auf den Kopf zu fallen.

Ohne die Halbierung der Zähler nach dem Grunddurchgang würde bei den Hartbergern nun nicht drei Runden vor Schluss die Rote Laterne blinken. Dann wären sie sogar gleichauf mit der Admira und hätten durchaus komfortable drei Punkte Vorsprung auf Wacker Innsbruck.

"Für uns war die Punkteteilung wirklich ein Segen", gesteht der Tiroler Klubpräsident Gerhard Stocker. Denn sonst hätte man im Tivolistadion womöglich die Hoffnung auf den Klassenerhalt bereits aufgegeben. Mittlerweile dominiert wieder die Zuversicht,mit dem 1:0-Erfolg im Kellerderby gegen Hartberg haben sich die Innsbrucker auf den rettenden vorletzten Platz geschoben.

Trotzdem reagierten die beiden Trainer auf den Ausgang der richtungsweisenden Partie erstaunlich unaufgeregt. Während Wacker-Coach Thomas Grumser seine Mannschaft und das Vereinsumfeld ermahnte, bloß ja nicht in Euphorie zu verfallen und jetzt "fünf Prozent weniger zu geben", blieb auch Markus Schopp besonnen. "Die Situation hat sich für uns nur leicht verändert. Es wird bis zum Ende spannend bleiben und sich noch einmal zuspitzen."

Auch die Hartberger Spieler sind nach dem 0:1 am Tivoli keineswegs in Depression verfallen. "Für uns ist noch nicht viel passiert. Wir haben es zwar nicht mehr in der eigenen Hand, aber die Admira ist ja jetzt auch dabei. Wir werden uns da schon herausziehen", meinte Mittelfeldmann Jürgen Heil.

Das Restprogramm:

Admira (18 Punkte): Altach (a), Innsbruck (h), Hartberg (a)

Innsbruck (17 Punkte): Rapid (a), Admira (a), Mattersburg (h)

Hartberg (16 Punkte): Mattersburg (h), Altach (a), Admira (h)