Ein neuer Koya Kitagawa? Der Stürmer aus Japan lässt Rapid hoffen

© REUTERS/JOHANNA GERON

Sport Fußball
02/04/2022

Kaltstart mit dem Cup-Viertelfinale: Was 2022 im Fußball neu ist

Vom Hartberg-Cluster bis zur Corona-Verordnung, von Trainer Robert Ibertsberger bis zur Rapid-Hoffnung Koya Kitagawa: die Neuigkeiten im Überblick.

von Alexander Huber

Nach acht Wochen endet der Winterschlaf. Das Cup-Viertelfinale läutet ein heißes Fußball-Frühjahr ein. Die Neuigkeiten für 2022 im KURIER-Überblick:

Was ist zum Start des Fußballjahres 2022 neu?

Zuerst die Beginnzeiten am Freitag: Wegen der noch aktuellen Covid-Verordnungen wurden die Partien WAC – FAC und Ried – Klagenfurt vorverlegt. In Wolfsberg wird gegen die Wiener bereits um 17 Uhr angekickt. Die Floridsdorfer sind der letzte im Bewerb verbliebene Zweitligist. Um 19.20 Uhr folgt das Spiel im Innviertel gegen die aufgerüstete Austria (jeweils live auf ORF Sport+).

Gewohnt aus der Liga, aber neu im ÖFB-Cup ist der Videoschiedsrichter VAR.

Wie komme ich als Fan ins Stadion?

Laut neuester Wiener Verordnung reicht in Wien 2G (geimpft oder genesen). Eine FFP2-Maske ist (außer bei Konsumation) verpflichtend zu tragen, maximal 2.000 Fans dürfen ins Stadion, unabhängig von der Kapazität. Das ist für den WAC leichter umzusetzen als am Samstag für Rapid gegen Hartberg, oder am Sonntag für Salzburg gegen den LASK. Die Wochenendpartien starten um 16.30 Uhr und werden auf ORF 1 live übertragen.

Was plant Ibertsberger als Cheftrainer von Ried?

Robert Ibertsberger kehrt nach Ried zurück, wo der Ex-SKN-Trainer bereits als Akademieleiter im Amt war: „Meine Vorfreude ist groß, auch wenn die Latte durch die gute Arbeit meiner Vorgänger hoch liegt.“

Die Rieder hatten in der Vorbereitung nur drei Coronafälle, haben kaum Verletzte und mit der Salzburg-Leihgabe Dorgeles Nene noch mehr Hoffnung auf das Semifinale und die Meistergruppe. „Nene wird sich in der Bundesliga durchsetzen“, betont Ibertsberger.

Wie schlimm ist Hartbergs Corona-Cluster?

Heftig. Nach der Rückkehr aus dem Trainingslager in der Türkei (im Flieger mit Rapid) brachen den Steirern reihenweise Spieler und Betreuer durch positive Tests weg. Derzeit können nur elf Spieler, die für die Partie in Hütteldorf vorgesehen war, trainieren. Der Rest am Trainingsplatz sind Amateurspieler plus Schmerböck und Paintsil: Dem Duo war eigentlich mitgeteilt worden, Hartberg ablösefrei verlassen zu dürfen. Dazu wechselt Lema nach Lafnitz. Pressesprecher Puchas erklärt: „Wir hoffen, dass sich Spieler aus der Quarantäne noch freitesten können, aber unsere Ersatzbank wird nicht voll werden.“

Was ist bei Rapid abseits der Zugänge neu?

Es gibt einige Gewinner der Vorbereitung, wie die nun auch offizielle Nr. 1 Gartler, Linksverteidiger Auer oder den wieder topfitten Velimirovic. Den größten Sprung – zumindest bis zu den Pflichtspielen – hat aber Koya Kitagawa gemacht.

Rapid Vienna vs West Ham United

Der Japaner, der sich mittlerweile ohne Dolmetscher zurechtfindet, überzeugte in der Vorbereitung. Nach der Geburt seines ersten Kindes soll der mit neuem Selbstvertrauen ausgestattete 25-Jährige als hängende Spitze von Beginn an eine Chance bekommen.

Trainer Ferdinand Feldhofer sagt: "Koya geht jeden Tag an seine Grenzen. Vielleicht kommt ihm auch entgegen, wie wir spielen wollen. Aber ich sehe noch viel Potenzial für mehr." Es geht nur noch darum, die Leistung auf den Platz zu bringen: "Wenn er das auch im Match umsetzt, werden wir noch viel Freude mit Koya haben."

Wie geht es nach dem Cup-Viertelfinale weiter?

Das Cup-Halbfinale findet früher als gewohnt statt: zwischen 1. und 3. März. Bis dahin könnten auch die Corona-Zugangsregeln gelockert werden. Die Liga startet in einer Woche: Freitagabend (11. Februar) findet der Auftaktschlager Rapid – Salzburg statt. In der Woche darauf geht es für den Meister (in Salzburg gegen die Bayern) und seinen Vize (in Hütteldorf gegen Vitesse Arnheim) auch im Europacup weiter.

 

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