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Sport Fußball

Kroatien sichert sich nach dem Vizeweltmeistertitel "Bronze"

Marokko wurde mit 2:1 besiegt. Bereits zur Pause war der Endstand in einer heißen Partie besiegelt.

12/17/2022, 01:00 PM

Mit den Zwängen fällt auch die Vorsicht. Natürlich wollen die beiden gescheiterten Semifinalisten die WM mit einem Erfolg beenden, die Angst vor einer weiteren Niederlage ist im Spiel um Platz drei allerdings minimal. Deswegen ist die vorletzte Paarung im Turnierplan traditionell eine der unterhaltsameren.

Beweisaufnahmen

Das war auch am Samstag in Katar so: Kroatien und Marokko wollten nicht mehr über das verpasste Finale trauern, sondern den vielen (auch neu gewonnenen) Fans zeigen, was alles in den Überraschungsteams dieser Endrunde steckt. Mit Zug nach vorne wurden die letzten Energiereserven mobilisiert, am Ende ging der ehrenvolle dritte Platz an Kroatien. Marokko wurde mit 2:1 besiegt.
Rang vier ist dennoch die beste Platzierung für ein Team aus Afrika.

Turbulenter Start

Bereits nach zwei Minuten fabrizierte Marokko-Tormann Bono mit einem misslungenen Querpass beinahe ein Eigentor. Genau so geplant war hingegen das 1:0 der Kroaten: Perisic hatte sich bei einem Freistoß freigelaufen, köpfelte  gekonnt in die Mitte – genau zu Gvardiol. Der Verteidiger setzte seinen Flugkopfball  perfekt ins Eck (7.).
Im Gegenzug gelang der Ausgleich, ebenfalls nach einem Freistoß. Diesmal spielte ein missglückter Klärungsversuch von Majer eine Hauptrolle: Die  Flanke wurde immer länger, Tormann Livakovic zögerte  und Verteidiger Dari köpfelte aus nur vier Metern unbedrängt ein  (9.).
 Das Publikum sah danach ein Hin und Her mit einem Traumtor als Draufgabe: Orsic schlenzte die Kugel ins Kreuzeck  – 2:1 (42.).
 Auch nach der Pause waren die Kroaten zuerst gefährlich – durch Livaja (51.).

Viele Opfer

Im Finish gingen den Arabern die Innenverteidiger aus. Der enorme Einsatz der vergangenen sechs Partien forderte Opfer. Als ein möglicher Strafstoß für Kroatien ausblieb, hatte Marokko im Gegenzug die Top-Chance auf die Verlängerung –  doch Livakovic hielt (75.). Der letzte offensive Kraftakt blieb folgenlos, En-Nesyri köpfelte knapp drüber (96.). Kroatien darf über Bronze jubeln.

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