Schaufeln als Abschlusstraining: Wacker-Spieler retten das Heimspiel

Das Westliga-Match Wacker Innsbruck - FC Pinzgau stand wegen heftiger Schneefälle vor der Absage. Spieler und Fans griffen zur Schaufel und machten den Tivolirasen spielfit.
Die Spieler von Wacker Innsbruck beim Schneeschaufeln im Tivolistadion

Als am Freitagvormittag in Innsbruck dicke Schneeflocken vom Himmel fielen, rechneten nur die wenigsten damit, dass 24 Stunden später im Tivolistadion Fußball gespielt werden kann.

Trotz der widrigen Bedingungen steht dem Heimspiel von Westligist Wacker Innsbruck gegen den FC Pinzgau (15.30 Uhr) am Samstag nichts im Wege. Den Spielern und Fans des Traditionsklubs sei Dank.

Die Mannschaft legte sich ins Zeug

Die Mannschaft legte sich ordentlich ins Zeug

Alternatives Training

Denn die Innsbrucker Mannschaft absolvierte eine freiwillige Sondereinheit, schaufelte zusammen mit einigen Fans den Weg frei für das Heimmatch.

Gerade der FC Wacker kann in seiner Situation keine Absage brauchen. Denn der Terminkalender des zehnfachen Meisters ist extrem dicht, das Team von Sebastian Siller hat - auch wegen des Engagements im Tiroler Cup - derzeit nur englische Wochen.  

Rückkehr in die Bundesliga

Diese Herausforderung meistert der FC Wacker im Frühjahr mit Bravour. Die Innsbrucker haben alle ihre Partien gewonnen und noch kein Gegentor kassiert, der Titel in der Regionalliga West ist bei 14 Punkten Vorsprung praktisch fix.

Genauso wie die Rückkehr in die Bundesliga nach einigen Jahren in den Niederungen des Amateurfußballs. In der Saison 2023/'24 war der FC Wacker noch fünftklassig, Coach Siller gewann zwei Meistertitel in Folge und führt den Traditionsverein nun zurück in die Bundesliga.

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