Sport | Fußball
01.09.2018

St. Pölten bleibt das Glück auch in Altach treu

Fountas verwandelt in der Nachspielzeit einen Elfmeter zum 2:1-Auswärtserfolg.

St. Pölten ist in der noch jungen Bundesliga-Saison weiter auf Erfolgskurs. Die Niederösterreicher gewannen am Samstag in Altach dank eines Last-Minute-Elfmeters mit 2:1 und festigten Platz zwei hinter Titelverteidiger Salzburg. Während St. Pölten nach sechs Runden noch ohne Niederlage ist, liegt Altach sieglos am Tabellenende.

Zu Beginn gab es nur einen Ingolitsch-Schuss zu vermelden. Viel besser wurde nicht, ein Grbic-Kopfball ging knapp daneben. Die beste Chance der Gastgeber hatte Routinier Aigner, sein Schuss wurde gerade noch abgefälscht (38.). In Führung gingen die Gäste, nach einer Flanke von Luxbacher köpfelt Pak unmittelbar vor der Pause ein. Tormann Lukses Stellungsspiel in dieser Situation war ausbaufähig.

In der 50. Minute hätte der Nordkoreaner zum Doppel-Pak werden können, er vergab aber. Altach war danach klar überlegen, Benedikt Zech traf im Nachschuss (66.). In der Schlussminute flog Balic über Gebauer, den Elfer verwandelte Fountas. Ein schmeichelhafter Sieg.

St. Pölten hält nun nach sechs Spielen bei 14 Punkten - in der vergangenen Saison hatten die Niederösterreicher dafür 34 Runden benötigt.

Meinungen zum Spiel:

Werner Grabherr (Trainer Altach): "Es ist am Ende nicht zu glauben, aber wir haben uns mit der jeweils letzten Aktion in beiden Halbzeiten das Spiel kaputt gemacht. Unverständlich für mich, weil wir waren klar die bessere Mannschaft, hatten gute Möglichkeiten, aber auch viele gute Situationen ausgelassen. Man sieht, die Spieler sind ein Stück weit verunsichert, deshalb ist es wichtig, dass Spieler in den Kader zurückkommen. Mit diesen werden wir stärker und nach der Länderspielpause auch die Punkte machen."

Dietmar Kühbauer (Trainer St. Pölten): "Traumstart wäre schon fast untertrieben. Mit der Leistung war ich ganz zufrieden, dass wir am Ende noch gewonnen haben, ist umso schöner. Den Elfmeter kann man geben, muss man aber nicht geben. In der ersten Halbzeit war Altach nicht vorhanden, kurz nach der Halbzeit hätten wir die Partie eigentlich schon entscheiden können. Dann aber ist Altach stärker geworden und wir haben auch einiges zugelassen. Allerdings können wir als St. Pölten nicht nach Altach fahren und sagen, wir lassen nichts zu. Am Ende wäre ich sogar mit einem X zufrieden gewesen, dass wir noch gewonnen haben zeigt, dass die Mannschaft im Moment an sich glaubt."