Marko Kvasina traf in der Südstadt.

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Sport Fußball
08/31/2019

Die Admira rutscht noch tiefer in die Krise

Nachzüglerduell: Das verdiente 1:3 gegen Mattersburg ist die bereits fünfte Saisonniederlage

von Stephan Blumenschein

Zwei Teams, die den Saisonstart total verhaut hatten, standen einander am Samstag in der Südstadt gegenüber: Schlusslicht Admira und der Vorletzte Mattersburg. Die Frage lautete vor dem Nachzüglerduell: Wer wird noch tiefer in die Krise stürzen? Die Antwort ist klar: die Admira.

Schon die erste Hälfte gehörte eindeutig den Gästen, die von Anpfiff die Kontrolle übernahmen. Bei den Admiranern (mit Heimkehrer Lackner in der Startelf) herrschte hingegen Chaos pur. Das 0:1 war wenig überraschend: Nach einem Kuddelmuddel im Admira-Strafraum konnte Miesenböck ungehindert einschießen (27.).

Überraschender kam da schon das 1:1: Schösswendter war per Kopf nach einem Eckball zur Stelle (35.). Sicherheit gab der Ausgleich dem Letzten keine: Strauss, der nur begonnen hatte, weil sich Bauer beim Aufwärmen verletzte, schaute Gruber dabei zu, wie dieser mühelos die neuerliche Mattersburger Führung erzielte (37.).

Kleinigkeit

Nach der Pause bewies Schiedsrichter Jäger, der Anfang August St. Pölten gegen Rapid verpfiffen hatte, dass eine vierwöchige Zwangspause nicht automatisch zur Besserung führen muss: Der bereits verwarnte Kerschbaum hatte Halper maximal minimal berührt. Für den auch läuferisch überforderten Jäger war dies aber Grund genug, um Rot zu zeigen (56.).

In Unterzahl waren die Admiraner nicht schwächer als zuvor. Das lag aber auch daran, dass nun auch die Burgenländer das Fußballspielen eingestellt hatten. Für das 3:1 reichte es aber trotzdem: Kvasina verwertete einen Elfmeter zum Endstand (81.).

Bei der Admira könnte es nun für den Trainer eng werden: „Geyer-raus-Rufe“ von der Tribüne waren nicht mehr zu überhören.