Bolivien bleibt das einzige südamerikanische Team, gegen das Messi (re.) noch nie getroffen hat.

© Reuters/GASTON BRITO

Bolivien bremst Messi erneut aus
03/27/2013

Bolivien bremst Messi erneut aus

Argentiniens Superstar bleibt beim 1:1 im gefürchteten La Paz torlos. Die USA holen in Remis in Mexiko.

Im 3.637 Meter hoch gelegenen Estadio-Hernando-Siles in La Paz wurde selbst für Weltfußballer Lionel Messi die Luft dünn. Messi und seine argentinischen Teamkollegen mussten sich in der südamerikanischen WM-Qualifikation mit einem 1:1-Auswärtsremis gegen Bolivien zufriedengeben. Der Superstar des FC Barcelona vergab in der Schlussphase alleine vor Tormann Sergio Galarza die große Chance auf den Siegestreffer.

Bolivien bleibt damit das einzige südamerikanische Team, gegen das Messi noch nie getroffen hat. Vor vier Jahren waren die Argentinier beim gefürchteten Gastspiel in La Paz unter der Regie des damaligen Teamchefs Diego Maradona sogar 1:6 unter die Räder gekommen. Diesmal ging Bolivien durch Marcelo Moreno in Führung (25.), Ever Banega glich noch vor der Pause aus (44.).

Dennoch sind die Gauchos als souveräner Tabellenführer weiter voll auf Kurs zur Endrunde 2014 im benachbarten Brasilien. "Ich bin müde, aber es ist ein sehr guter Punkt. Wir haben das WM-Ticket noch nicht, aber wie sind sehr nah dran", bilanzierte Messi zufrieden.

Nach dem Spiel bekam der 25-Jährige Besuch in der Umkleidekabine von Boliviens Präsident Evo Morales, der dem vierfachen Weltfußballer einen traditionellen Poncho schenkte.

Sorgenfalten bei Urus

Auf WM-Kurs blieb auch Ecuador, das mit einem 4:1-Heimerfolg in Quito gegen Paraguay auf Platz zwei gestürmt ist. Für Ecuador war es im rund 3.000 Meter hoch gelegenen Atahualpa-Stadion mitten in den Anden der sechste Sieg im sechsten Heimmatch der laufenden Quali.

Schön langsam unangenehm wird die Lage für den WM-Vierten Uruguay. Nach einem 0:2 in Chile rutschten Luis Suarez, Diego Forlan und Co. unter den "Strich" und aus den Quali-Plätzen. "Das Potenzial ist groß, leider rufen wir es aber nicht ab", rätselte Uruguays Nationaltrainer Oscar Tabarez nach nur zwei Punkten aus den jüngsten sechs Partien. Allerdings hatte sich Uruguay auch vor vier Jahren nur als Fünfter und dann via Play-off gegen Costa Rica für die WM qualifiziert.

Auf diesem fünften Rang sitzt derzeit aber das Überraschungsteam Venezuela. Gegen die kolumbianischen Gäste rund um Starstürmer Radamel Falcao, die zuletzt vier Erfolge am Stück gefeiert hatten, gab es einen 1:0-Sieg zu feiern. Der Traum von der ersten WM-Teilnahme lebt.

Remis im Nordamerika-Schlager

Die USA haben sich im Schlagerspiel der nordamerikanischen WM-Qualifikation in Mexiko ein 0:0 erkämpft. Der deutsche US-Teamchef Jürgen Klinsmann und sein Wiener "Co" Andreas Herzog durften mit dem Remis zufrieden sein, denn die mexikanischen Hausherren waren im Azteken-Stadion klar spielbestimmend.

Nach drei von zehn Partien der CONCACAF-Endrunde sind die US-Amerikaner mit vier Zählern Dritter. Es führt Panama nach einem 2:0 daheim gegen Honduras mit fünf Punkten, dahinter folgt Costa Rica, das Jamaika zu Hause 2:0 bezwang. Favorit Mexiko wartet nach drei Unentschieden weiterhin auf den ersten Sieg und rangiert derzeit nur auf Platz fünf. Die ersten drei Teams fahren nach Brasilien, der Viertplatzierte spielt in der Relegation gegen Neuseeland.

Südamerika-Ergebnisse: Bolivien - Argentinien 1:1 (1:1) La Paz, Tore: Marcelo (25.) bzw. Banega (44.)

Ecuador - Paraguay 4:1 (1:1) Quito, Tore: Caicedo (38.), Montero (50., 74.), Benitez (54.) bzw. Caballero (15.)

Venezuela - Kolumbien 1:0 (1:0) Puerto Ordaz, Tor: Rondon (14.)

Chile - Uruguay 2:0 (1:0) Santiago, Tore: Paredes (11.), Vargas (78.)

Tabelle der Südamerika-Quali

Nord- und Mittelamerika, Karibik (CONCACAF): Panama - Honduras 2:0 (1:0) Panama-Stadt, Tore: Tejada (2.), Perez (75.)

Mexiko - USA 0:0 Mexiko-Stadt

Costa Rica - Jamaika 2:0 (1:0) San Jose, Tore: Umana (22.), Calvo (82.)

Tabelle:
1. Panama 3 1 2 0 5:3 5
2. Costa Rica 3 1 1 1 4:3 4
3. USA 3 1 1 1 2:0 4
4. Honduras 3 1 1 1 4:5 4
5. Mexiko 3 0 3 0 2:2 3
6. Jamaika 3 0 2 1 1:3 2
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