Schock für Rapid: Bei der Aktion, die zum Gegentor führte, verletzt sich Goalie Richard Strebinger. 

© APA/GEORG HOCHMUTH / GEORG HOCHMUTH

Sport Fußball
07/26/2019

Für Strebinger ging es in Minute 35 ins Krankenhaus

Nach dem Zusammenstoß mit dem Salzburger Torschützen Minamino blieb der Rapid-Goalie bewusstlos liegen.

von Peter Karlik

So nah sind manchmal Traum und Albtraum: Als Minamino in Minute 35 eine traumhafte Aktion über Håland mit einem Schupfer abschloss, stockte den meisten Zuschauern der Atem – den Salzburg-Sympathisanten wegen des Zaubertores und den Rapid-Fans, weil Tormann Richard Strebinger nach dem Zusammenstoß mit dem Torschützen bewusstlos liegen blieb. Sofort eilten Spieler beider Teams zum 26-Jährigen, einer holte Strebingers Zunge hervor und leistete Erste Hilfe, bis wenig später die Ärzte und Sanitäter in Aktion traten.

Sogar auf der Trage war der Niederösterreicher noch benommen und blickte abwesend in den Wiener Nachthimmel. Die Diagnose Gehirnerschütterung war keine Überraschung. Weitere Untersuchungen folgten. Über Nacht blieb Strebinger im Lorenz-Böhler-Krankenhaus.

Strebinger ist der einzige Bundesliga-Tormann, der mit einem Kopfschutz spielt. Dieser hat ihm in dieser Aktion vielleicht Schlimmeres erspart. Im Jänner 2018 war er im Training mit Thomas Schrammel zusammengestoßen. Er erlitt einen Bruch hinter dem Ohr und hatte Tinnitus. Es gab aber keine Spätfolgen.

Im KURIER-Interview begründete Strebinger damals: „Für mich war das ein Zeichen, künftig für so viel Schutz wie möglich zu sorgen. Und wenn der Aufprall so um zehn oder 20 Prozent vermindert wird, kann das entscheidend helfen.“

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