FUSSBALL: SK RAPID WIEN - NEUER TRAINER FELDHOFER

Start mit dem Derby: Rapid-Trainer Ferdinand Feldhofer

© APA/HERBERT PFARRHOFER / HERBERT PFARRHOFER

Sport Fußball
12/04/2021

Feldhofers Start bei Rapid: Mehr Qualität, Optimismus und Spielzüge

Ferdinand Feldhofer zeigt sich von seiner Mannschaft angetan. Im 334. Derby gegen die Austria will der neue Rapid-Trainer Automatismen sehen.

von Alexander Huber

In der ersten Woche war noch immer alles gut. Trainer für Trainer lobt den Einsatz der für ihn neuen Mannschaft, spürt den frischen Zug und freut sich auf die Zukunft. Nach den ersten Ergebnissen ist allzu oft die traurige Realität zu beschreiben, an der sich schon der Vorgänger aufgerieben hat.

Natürlich weiß auch Ferdinand Feldhofer, dass der Zauber des Neuen nur mit entsprechenden Ergebnissen aufrechterhalten werden kann. Das heißt im Fall von Rapid: Derby-Sieg gegen die Austria am Sonntag. Punkt.

Umso bemerkenswerter ist, wie optimistisch und offensiv sich der neue Chefcoach nach der ersten Trainingswoche präsentiert. Der Kühbauer-Nachfolger hatte bei seiner Präsentation gemeint, dass die Qualität im Kader hoch sei. Jetzt sagt der 42-Jährige: „Die Qualität ist noch höher als erwartet. Die Mannschaft hat mir Facetten angeboten, mit denen ich nicht gerechnet hätte.“

„Weil’s Zeit wird“

Deswegen ist  die Frage nach dem Grund für den ersten Derby-Sieg im neuen Stadion (Eröffnung 2016) schnell beantwortet: „Weil’s Zeit wird.“

Feldhofer erwartet im 334. Duell mit dem Erzrivalen gegen „eine schwer zu bespielende Austria“ ein „schnelles und intensives Spiel, ein typisches Derby. Mit unserer Qualität können wir das Spiel an uns reißen.“

Wobei der Steirer betont, dass er im Vergleich zu den  Wochen unter dem Duo Hofmann/Hickersberger nicht viel verändern will: „Die Interimstrainer haben mit der Mannschaft  viel erarbeitet. Der gesamte Verein hat mich von Anfang an extrem unterstützt. Es ist sehr intensiv und Aufbruchstimmung zu spüren. Ich genieße jede Minute hier.“

Änderung im Training

Wie unter Kühbauer berichten die Spieler von „sehr intensiven Einheiten“. Ein Detail hat sich aber verändert: Feldhofer legt mehr Wert auf präzise eingeübte Abläufe. Je nach Dreier- oder Viererkette bei der Austria sollen konkrete Spielzüge das Derby dominieren: „Wir haben uns  mehrere Pläne zurechtgelegt. Entscheidend wird sein, ob unsere Automatismen greifen.“

Feldhofer, ein sonst in der Öffentlichkeit zurückhaltender Trainer, ist offenbar so begeistert, dass er in die Offensive geht: „Es ist alles sehr positiv. Ich habe bei uns genug Qualität gesehen, um dieses Derby zu gewinnen.“

Fraglich sei nur, ob sich Kapitän  Max Hofmann nach dem positiven Corona-Test rechtzeitig freitesten kann.

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