Bei LASK gegen FC Basel geht es auch um viel Geld.

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Sport | Fußball
08/13/2019

Champions League: Der LASK und die Chance auf fünf Millionen

Die Linzer gehen mit einem 2:1-Vorsprung in das ausverkaufte Rückspiel der 3. Qualifikationsrunde gegen den FC Basel.

10,62 Millionen Euro Umsatz generierte der LASK im letzten abgerechneten Geschäftsjahr (2017/’18). In der aktuellen Saison wird diese Summe signifikant steigen – dank der Einnahmen im Europacup.

2,92 Millionen Euro haben die Linzer in jedem Fall schon in der Tasche. Denn mindestens in der Gruppenphase der Europa League sind sie dabei, auch wenn es mit der Champions-League-Qualifikation nicht klappen sollte. So hoch ist das Startgeld im kleineren Europacup-Bewerb.

Fünf weitere Millionen könnte der LASK am Dienstag einnehmen - mit einem Aufstieg gegen den FC Basel. Diesen Betrag kassiert jeder Klub, der sich für das Play-off der Champions League qualifiziert. Die vierte Qualifikationsrunde wird von der UEFA zentral vermarktet. Die Klubs treten die TV-Rechte sowie den Großteil der Werberechte ab und werden finanziell entschädigt.

Volles Stadion

Nach dem Duell beim FC Basel sind die Linzer sportlich auf Kurs Richtung Play-off: Österreichs Vizemeister geht mit einem 2:1 ins Rückspiel gegen sein Schweizer Pendant (20.30 Uhr, live ORF eins) im mit fast 14.000 Zuschauern ausverkauften Linzer Stadion.

Aber, dass noch nichts entschieden ist und dass seine Mannschaft auch im Rückspiel gegen den von Ex-Teamchef Marcel Koller betreuten Gegner eine ähnlich starke Leistung wie im Hinspiel braucht, weiß LASK-Trainer Valérien Ismaël.

„Wir müssen über den Punkt gehen. Wir wollen das historische Ziel gemeinsam erreichen“, meint der Franzose, der den schwer verletzten Christian Ramsebner (Sehnenriss im Oberschenkel) ersetzen muss. Seine Rolle in der Dreierkette wird wohl mit Ex-Teamspieler Emanuel Pogatetz der international erfahrenste LASK-Kicker übernehmen.

Aber auch die Schweizer haben Personalsorgen – allerdings nicht in der Defensive, sondern in der Offensive: Ricky van Wolfswinkel spürt die Folgen einer Gehirnerschütterung. Aber Ersatzmann Kemal Ademi kann ebenfalls Tore schießen. Am Samstag traf er im Ligaspiel gegen Servette Genf beim 3:1-Sieg doppelt.

 

Der Play-off-Gegner des Siegers des Duells LASK – FC Basel wird auch am Dienstag ermittelt. Der FC Brügge geht mit einem 1:0-Vorsprung ins Rückspiel bei Dynamo Kiew (Anpfiff: 19.30 Uhr).

Die fünf Millionen Startgeld bleiben dem Play-off-Verlierer, der zusätzlich noch die 2,92 Millionen Europa-League-Startgeld kassiert. Der Play-off-Gewinner bekommt natürlich mehr. Zu den fünf Millionen kommen 10,25 Millionen für die Teilnahme an der Champions-League-Gruppenphase.

Egal, wie es sportlich schlussendlich kommt: Für den LASK ist die Europacup-Teilnahme finanziell schon jetzt ein Lottosechser.